SPIELBERICHTE
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SPIELTAGSSPONSOREN

31.10.21

SGA
 Oberzwehren
9:0

SGA II
Anadoluspor II

2:1

Am vergangenen Sonntag war unser Bürgermeister Stephan Hänes zu Gast bei der SG Ahnatal. Sein Besuch war ein gutes Omen: beide Teams konnten ihre Spiele siegreich gestalten und die Zuschauer freuten sich über 11 Tore in beiden Partien. Das Sahnehäubchen stellte die Spende durch den Bürgermeister dar. Die SGA bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Hänes.

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17.10.21

SGA
Wolfsanger II 
3:0

SGA II
 SVH II 
1:3

Die SGA bedankt sich ganz herzlich bei unserem Spieltagssponsor vom 17.10.2021: der Zahnarztpraxis Matthias Brückner.

Weitere Informationen finden Sie in Kürze auch auf seiner Homepage unter:

www.brueckner-kassel.de

10.10.21

Spielverein
sga
1:2

Weiter ohne Niederlage hält die SGA auch nach dem Spiel gegen Spielverein 06 Kassel den Anschluss an den Spitzenreiter Eintracht Vellmar.


Die SGA übernahm früh die Initiative im Spiel und konnte durch Schuh den ersten Torschuss des Tages verbuchen. Dieser rutschte dem Schützen jedoch leicht über den Schlappen und verfehlte so den Kasten der Gastgeber. Nicht einmal eine Minute später machte es Schuh nach Hereingabe vom emsigen Max Gellner besser und erzielte die frühe Führung.


Dieser Sturm- und Drangzeit sollten jedoch zunächst keine weiteren Torchancen folgen. Das Spiel fand nun zumeist zwischen den beiden Strafräumen statt, mit klaren Feldvorteilen für unsere Mannen.


Den Pausenpfiff nutzten beide Teams zum Durchatmen, Wechsel blieben zunächst jedoch aus.
Erneut zeigte sich die SGA zu Beginn wacher als das Heimteam. Diesmal bedankte sich Führungstorschütze Schuh bei Gellner mit einer maßgenauen Flanke, die der Toptorjäger der Ahnataler sicher verwandelte. 2:0… halt Stopp, der Stadionsprecher hatte seine Ansage noch gar nicht vollendet da konnte Nicastro den alten Abstand wieder herstellen. 


Anschließend verflachte das Spiel analog zum ersten Spielabschnitt. Trainer Schreiber brachte mit Hegmann, Henkel und Luhmann nochmal frische Kräfte um den Sack zuzumachen, doch wirklich zwingende Chancen sprangen nicht dabei heraus. Lediglich Gellner forderte nochmal Heimkeeper Wagner, dieser gewann das Duell, verlor jedoch dadurch auch einen Zahn. Man kann auch nicht alles haben.


Unter dem Strich ein verdienter Sieg, ohne großes Feuerwerk.

Weiter geht es am Sonntag den 17.10. um 15 Uhr an der Rasenallee gegen den Tabellenvierten aus Wolfsanger.

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03.10.21

SGA
FC Wahnhausen
2:1

SGA II
Kaufungen III

5:1

Die SGA bedankt sich ganz herzlich bei unserem Spieltagssponsor vom 03.10.2021: den Kirmesburschen aus Weimar.  Das Festwochenende der Kirmes am 09.10.21 startet um 08:00 Uhr in Weimar und die Kirmesburschen freuen sich auf euren Besuch!

Das Kirmesprogramm findet ihr auf unserer Seite mit den SGA News

12.09.21

SGA
Hermannia 
3:3

Bei bestem Fussballwetter begrüßte unsere SGA am vergangenen Sonntag die Gäste von Hermannia Kassel. Nach bisher vier Siegen aus vier Spielen wollte man die maximale Punkteausbeute gerne beibehalten. 


Der Gast zeigte jedoch von Beginn an, dass er nicht nur auf dem Papier ein größerer Prüfstein als die vergangenen Gegner werden sollte. Geduldig lauerten sie auf Fehler unseres Teams, um anschließend ihre schnellen verbandsligaehrfahrenen Stürmer einzusetzen. Die SGA präsentierte sich in den ersten Minuten als netter Gastgeber, und reihte Fehlpass an Fehlpass. So fiel folgerichtig nach 5 Minuten die Führung für Hermannia. Fehlpass Obruschnik, Yegül wird auf die Reise geschickt. Dieser wackelte dann noch kurz Keeper Heidelbach aus und drehte zum Jubel ab. 


Wer jetzt eine Steigerung der Heimelf erwartete wurde enttäuscht. Zwar gelang es nun erstmals Torgefahr auszustrahlen, doch dem eigenen Spiel fehlte es an Geduld und klaren Aktionen. Vereinzelte Chancen vergaben zweimal Bettinghausen und Gellner. 

In der Halbzeit schien Trainer Schreiber die passenden Worte gefunden zu haben. Die Vereinten spielten bestimmter und waren nun deutlich präsenter in den Zweikämpfen. Und der Gegner? Der wartete weiter auf Fehler. Und was macht ein guter Gastgeber? Er spielt den Ball dem Gegner in den Fuß.  Einen Schnittstellenpass später stand Yegül abermals frei vor Heidelbach und verwandelte erneut. 2:0 Hermannia Kassel.


Schreiber reagierte daraufhin und brachte Schuh, Wagner und Wilke für die glücklosen Bettinghausen, Pelitsch und Josephs. Das hatte der Coach sich scheinbar am Vortag bei Bo Svensson abgeguckt, denn zwei der beiden waren prompt beim Anschlusstreffer involviert. Hoffmann mit Ballgewinn im Zentrum, toller Pass auf Schuh, der im Zentrum Wilke fand. Dieser hatte dann keine Probleme den Rückstand zu verringern.


Nun kam die stärkste Phase des Heimteams. Zunächst verzog Steube und anschließend Wagner, doch der Ball war stets schnell wieder in den eigenen Reihe. Nachdem Wagner im Zusammenspiel mit Gellner den Ball auf den freistehenden Maurer spielte, konnte dieser ins Zentrum flanken. Dort verpassten zunächst sowohl Steube, als auch Gästekeeper Aydin. Doch Wilke konnte den Ball noch kurz vor der Torauslinie erlaufen und erneut ins Zentrum legen, wo Steube zum umjubelten Ausgleich verwertete.


Wenn sie jetzt weiterlesen, seien sie unbesorgt, sie sind nicht in der Zeit gereist, es ist lediglich wieder passiert. Fehlpass, Steilpass, Tor Hermannia. Nackenschlag nennt man das wohl im Sportjournalismus. Doch eines muss man unseren Jungs lassen, kämpfen können sie und so rückte Gellner spät nochmal in den Mittelpunkt. Zunächst traf der Toptorschütze der SGA noch die Latte, doch 5 Minuten vor Schluss zielte er dann genauer. Nach Doppelpass von Frank und Wilke spielte letztgenannter den Ball zentral vor den 16er. Gellner legte sich den Ball noch schön zurecht, verwandelte sicher und läuft vom Glücke übermannt auf die Ahnataler Fans zu. Ausgleich ! 


Beim Stand von 3:3 sollte es dann auch bleiben, auch wenn Wilke beinahe noch per Freistoß den Siegtreffer erzielt hätte.

12.09.21

SGA II
Olympia KS III

8:0

Einen überzeugenden Sieg konnte unsere Zwote gegen den Mannen von Olympia 3 erzielen. 
Von Beginn an gab es nur eine Spielrichtung und diese war auf das Tor der Gäste gerichtet. Mit dem ersten Abschluss erzielte Chris Brämig den ersten Treffer. Olaf Sonnenschein, Philipp Nuhn und erneut Chris Brämig konnten auch die folgenden Chancen verwerten, und den Spielstand schon nach 10 Minuten auf 4:0 stellen. 


Der Gast wechselte daraufhin den Keeper, was der Torlust unserer SGA allerdings keinen Abbruch tat. So erhöhte Brämig mit seinem 3.Treffer auf 5:0, ehe Kapitän Jonas Linke und Yannik Luhmann den Halbzeitstand vom 7:0 herstellten. 


Die zweite Hälfte bot dann leider nicht mehr das gleiche Niveau des ersten Abschnitts. Lediglich Leon Herwig konnte, nach starkem Pass von Chris „Taxi“ Seifert, seinen Premierentreffer für die SGA erzielen. So steht unter dem Strich ein souveräner 8:0 Sieg und 9 Punkte aus vier Spielen.

29.08.21

SGA
TSV Vellmar
6:1

Mit einem deutlichen 6:1 konnte sich die SGA im Heimspiel vergangenen Sonntag gegen einen unangenehmen, letztlich jedoch chancenlosen TSV aus Vellmar durchsetzen. 

Das Spiel begann wie jedes der letzten Spiele auch: Mit einer dominanten, im letzten Drittel häufig zu zaghaft agierenden SGA. Ahnatal in der Anfangsphase offensiv mit so vielen schlechten Pässen, dass es niemanden gewundert hätte, wenn plötzlich die SOKO Urkundendelikte von Zoll und Bundespolizei den Platz dicht gemacht hätten. Die wenigen Chancen durch Seidel, Gellner und Pelitsch verpufften ebenso wie zahlreiche Ecken, aus denen man kein Kapital schlagen konnte. Eine dieser Ecken kam in Minute 19 zurück zum ausführenden Thöne, der sich den Ball noch einmal vorlegte und unmittelbar danach an den hinteren Oberschenkel griff. Faserriss oder schlichtweg die Angst einer erneuten Fupaelfnominierung und der damit einhergehenden Kiste? Wir werden es nicht herausfinden! Thöne musste den Platz verlassen, für ihn kam Henkel auf der 10er Position ins Spiel.

 

Der wahre 10er dieses Spiels war jedoch ein anderer: Stürmer Max Gellner. Klug ließ es sich immer wieder ins Halbfeld fallen, machte Bälle fest und leitete sie quirlig wie eh und je auf seine startenden Mitspieler weiter. So auch in Minute 22, als er Hegmann steil schickte. Der nahm den Ball gut mit und umkurvte Gästekeeper Schreiber, legte sich dann den Ball aber zu weit vor. An der Außenlinie, Ecke Fünfmeterlinie nahm er dann den Kontakt seines heranstürmenden Gegenspielers mit und kam zu Fall. Schiedsrichter Ölge zeigte sofort auf dem Punkt! Elfmeter! Man muss klar sagen, dass das zu wenig für einen Strafstoß war, doch Seidel ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, legte den Ball auf den Punkt und verwandelte links unten sicher zum 1:0.


Die anfängliche Gegenwehr des TSV war zum ersten Mal gebrochen und Ahnatal spielte sich in einen Rausch. In Minute 32 spielte Pelitsch einen schönen Ball auf den vermutlich im Abseits stehenden Gellner, der Schreiber im Tor des TSV keine Chance ließ und auf 2:0 erhöhte. Wieder agierte Schiri Ölge unglücklich, aber die Führung war verdient. 


Das Spiel wurde nun hitziger. Zunächst rettet SGA-Schlussmann Heidelbach auf der Linie, was den Gästekeeper Schreiber, allem Anschein nach mit Feldstecher ausgerüstet, auf die Palme brachte. Er hatte es anders wahrgenommen, was von Bruder Schreiber, Trainer der SGA, abfällig kommentiert wurde. Wortegefechte zwischen den Brüdern zogen sich daraufhin durch das ganze Spiel. Alles in allem sehr unterhaltsam für den neutralen Beobachter, aber das Taschengeld ist erstmal gestrichen! 


Ohne weitere Gästechancen machte Ahnatal weiter, ließ jedoch weitere Möglichkeiten, eine Vorentscheidung herbeizuführen, aus. In der 44. Minute dann eine Idee von Henkel. Der sieht den emsigen Gellner starten und schickt diesen mit einem schönen Flachpass auf die Reise. Am rechten Strafraumeck läd Gellner dann zum Tanz, geht letztendlich rechts am Gegner vorbei und schließt per Strahl unhaltbar für Schreiber 2 ins linke Eck ab. 3:0 für Ahnatal! Ein Tor, so unfassbar sauber vollendet, dass es bei der Landesinnung Hessen des Gebäudereiniger-Handwerks fortan als Leitbild fungiert. Naja, der Schiedsrichter pfiff kurz darauf zur Halbzeit, eine unstrittige Entscheidung, da waren sich alle Beteiligten sicher.


Halbzeit 2 begann mit einem Wechsel, Bettinghausen ersetzte Seidel auf der linken Außenbahn. Jener Bettinghausen brachte in der 48. Minute eine Ecke von links scharf in den Fünfer. "Igor" Obruschnik stieg hoch, verpasste den Ball, irritierte jedoch Keeper Schreiber, der den Ball per missglückter Faustabwehr im eigenen Tor unterbrachte und auf 4:0 für die SGA stellte. 
Nur sechs Minuten später trat Gellner wieder auf den Plan, ließ gegen einen aufgerückten Gegner am rechten Strafraumrand gleich zwei Gegenspieler alt aussehen und gab scharf nach innen, wo Bettinghausen mit Tempo einlief und zum 5:0 vollstreckte.


Das Spiel wurde nun hitziger. Viele Fouls auf beiden Seiten sowie unnötige Provokationen sorgten für Unterbrechungen und gelbe Karten, worunter der Spielfluss deutlich litt. Für Physios und Kühlakkuliebhaber sicher einen Augenschmaus, für Fans des gepflegten A-Klassenkicks jedoch kaum auszuhalten. In dieser Phase kam der TSV dann noch zum Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld verlor Freund und Feind im 16er den Überblick, wobei Morina nach Wiederentdeckung des Balles am schnellsten schaltete und gekonnt zum 5:1 vollstreckte. Jubelnd drehte er ab, "Hier bin ich!", an alle Anwesenden gestikulierend. Abu-Hamadan ebenfalls, schien er gerade das erste mal live ein Tor miterlebt zu haben. "Jaa!", schrie er den Ahnataler Anhängern entgegen, die voller Ehrfurcht erblassten. Selbst Gellner kam zum gratulieren und klopfte dem Außenspieler auf die Schulter. Das ist Fairplay!


Nach einer Flut weiterer gelber Karten sowie der fragwürdig und unerwünschten Premiere der 10-Minuten-Strafe, verhängt an Gellner nach einem harten Einsteigen, konnten beide Mannschaften nicht mehr wirklich ins Spiel finden. Schiedsrichter Ölge verpasste es leider, eine klare Linie in das Spiel zu bekommen, und so entglitt ihm die Kontrolle durch die hohe Emotionalität der beiden Teams.


Den Schlusspunkt der Partie setzte dann wieder Ahnatal: Bettinghausen tankte sich auf der linken Außenbahn durch und flankte scharf nach innen, wo Aloe vom TSV Vellmar  Stand und ins eigene Netz zum 6:1 Endstand traf. 


Die Emotionen kochten auch noch nach Spielende hoch. Es kam zu Rudelbildungen und einem endgültigen Faceoff der Schreiberbrüder. Es blieb jedoch bei verbalen Scharmützeln, die man im Fußball auf keinen Fall überbewerten sollte. Was bleibt ist, dass unsere SGA weiterhin verlustpunktfrei bleibt und in den nächsten Wochen verletzte Spieler wie Steube, Wilke, Josephs und Thöne wieder zu integrieren hofft. Dem TSV wünschen wir eine gute Saison!

 

Wir sehen uns in zwei Wochen wieder, wenn es zum Duell mit Hermania Kassel kommt. Bis dahin, bleibt sauber! Tschüsseldorf!

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22.08.21

OLYMPIA II
SGA

1:5

22.08.21

OLYMPIA II
SGA
1:5


Liebe Fußballfreunde,
macht euch etwas frisch, holt die Sektflaschen raus und schickt eure verbitterten Nachbarn auf ein Mark Forster Konzert, oder was euch sonst schreckliches für sie einfällt... denn wir haben etwas zu feiern! Unsere SG ist nun nach dem gestrigen Sieg 1 Jahr und 2 Tage ohne Pflichtspielniederlage!

Im Auswärtsspiel bei der Reserve der SpVgg Olympia 1914 Kassel begann die SG Ahnatal wie ich beim Billardspielen, wenn ich den Queue sanft mit dem Kreidewürfel streichle: unnötig übermotiviert! Klar Dominanz ausstrahlend, ließ sich die Hintermannschaft unserer 11 jedoch immer wieder zu langen Bällen hinreißen und schenkte so teilweise früher als nötig den Ball wieder her. Doch man lernte aus den Fehlern vergangener Spiele und passte seine Spielweise nach 15 Minuten an. Die Abwehrreihe der SG ließ den Ball nun ein ums andere Mal gut laufen und suchte immer wieder die drei zentralen Spielgestalter Hoffmann, Möller und Thöne, die den Ball dann wiederum zügig auf die schnellen Außenbahnspieler Seidel und Hegmann, oder auf den immer emsig den Ball fordernden Gellner weiterleiteten. So konnte man schließlich in der 18. den ersten Erfolg verbuchen: Hatten Thöne und Gellner Minuten zuvor noch den Pfosten getroffen, fing die SG nun einen daraus resultierenden Abstoß ab und kombinierte schnell wieder nach vorne. In der Mitte der gegnerischen Hälfte sah Hoffmann dann den startenden Gellner, schickte ihn per Steckpass auf die Reise und sah dann zu, wie Gellner den Keeper per Schuss in die rechte Ecke überwandt.


Nun hatte die SG Blut geleckt und machte munter mit der Art Fußball weiter, die Erfolg versprach und Chancen ermöglichte. So scheiterte Thöne nur eine Minute nach dem Führungstreffer per Schlenzer aus 25 Metern an der Querlatte. Wiederum eine Minute später brachen die mitgereisten SG-Fans dann erneut in Jubelschreie aus. Ein Flankenball von Schuh auf Gellner sorgte für wildes Gewusel im Olympa-Strafraum, ehe der Ball dann hinter dem verdutzten Keeper im Netz lag. Was war passiert? Was für den Laien wie ein Eigentor des Olympia-Verteidigers aussah, stellte der Torabschlussexperte und Fan der SGA, Mark Kellner, nach dem Spiel wie folgt dar: "Tor durch Gellner!" Und wer will da widersprechen? Gellner jedenfalls nicht, denn der drängte weiter in Richtung gegnerisches Tor! In Minute 23. tankte er sich nach guter Ballstaffete auf der rechten Außenbahn durch und spielte rechts im Sechzehner angekommen klug auf Thöne, der den Ball von der Strafraumgrenze direkt nahm und links im Tor versenkte. Zack, 3:0! An diesem Punkt dachten wohl Spieler und Fans der SGA gleichermaßen: Wenn nicht in den nächsten Minuten Dimitrios Grammozis als Trainer für Schreiber übernimmt, ist der Sieg nicht mehr in Gefahr. Die Olympia Offensive blieb gerade in Halbzeit 1 erschreckend harmlos, strahlte mit Ausnahme einer Ecke und zwei bis drei Distanzschüssen keine Gefahr in Richtung Tor des Debütanten Heidelbach aus! Nicht so die SG, die noch nicht genug zu haben schien. Nach einer Ecke von Thöne kam es zunächst tumultähnlichen Zuständen im Strafraum, an deren Ende Olympia den Ball aus dem Strafraum klärte. Dieser Ball landete ca. 30 Meter vor dem Tor bei Obruschnik. Und Obruschnik, den meisten eher als Schlächter von den Chibinen bekannt, nahm Maß und drosch den Ball mit chirurgischer Präzision ins rechte Ecke! 0:4 für die SGA in Minute 41, so sollte es dann auch in die Pause gehen.

Für Halbzeit zwei nahm man sich dann vor, den Ball gut laufen zu lassen, dominanten Ballbesitzfußball zu spielen und immer wieder Nadelstiche nach vorne zu setzen. Als oberste Priorität sollte die 0 stehen, so Trainer Schreiber. Mit Blick auf den Beginn der zweiten Hälfte stelle ich dann jetzt 'mal drei Dinge vor, die auf dieser Welt einfach Gesetz sind: Die erste Runde beim Würfeln kostet nicht, niemand isst Zartbitterschokolade und die SGA spielt gegen einen schwachen Gegner leichtsinnig. Nach einem unglücklichen Zweikampf an der Grenze 16er/ Torauslinie gab es Freistoß für Olympia. Dem ruhenden Ball nahm sich Stürmer Rother an, der den Ball aus spitzem Winkel mit Wucht und Schnitt an der Mauer vorbei auf das Ahnataler Tor brachte. Am ersten Pfosten rauschten erst Döller, dann Thöne am Ball vorbei, wodurch der überraschte Heidelbach den Einschlag nicht mehr verhindern konnte. Anschlusstreffer, und der Plan, mit weißer Weste nach Hause zu fahren, war in Minute 48 konterkariert. Olympias Reserve drückte jetzt nochmal, wollte mutig nach vorne spielen, scheiterte jedoch wiederholt am eigenen, letzten Pass. In diese kurze Drangphase stach Thöne hinein, der in der 58. Minute nach Musterflanke von Hegmann per Kopf zum 1:5 vollstrecken konnte. Der Deckel war nun endgültig auf drauf, und Ahnatal wechselte drei frische Spieler ein. Für die überzeugend spielenden Schuh, Hegmann und Hoffmann kamen Wilke, Frank und Bettinghausen in die Partie.

 

Das Spiel erinnerte in der Folge an einen Freitagabend vergangene Saison im Weserstadion, zu Gast der FC Schalke 04. Ob beide Mannschaften nun nicht mehr wollten, oder nicht mehr konnten, war nicht ersichtlich. Viele Lücken auf beiden Seiten ermöglichten schnelles Umschalten, doch diese scheiterten auf beiden Seiten an grober Ungenauigkeit beim letzten Pass oder an unnötigen Egoismen im Strafraum. Zwar hatte man noch Chancen, die Tore sechs und sieben zu erzielen, doch auch die Qualität der Abschlüsse passte sich dem Spiel der SG an. Und so muss gerade die Ahnataler Offensivreihe aus diesem Spiel mitnehmen, wie wichtig es ist, im gegnerischen Sechzehner die Ruhe zu behalten und den Kopf oben zu haben, um Angriffe auch auf engeren Raum besser auszuspielen und Erfolgserlebnisse zu schaffen. Trotzdem bleibt am Ende ein nie gefährdeter 1:5 Auswärtssieg sowie der Fakt stehen, dass man nun seit ganzen 367 Tage kein Pflichtspiel mehr verloren hat und weiter vom großen Wurf träumen kann. Die nächste Hürde will man dann am kommenden Sonntag nehmen, wo man an der heimischen Triftstraße den TSV 1892 Vellmar empfängt. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung!

Text: Niclas Thöne

15.08.21

SGA
Wilhelmshöhe 
2:0

Versuch, eine komplette Saison durchzuspielen, die Dritte! Versuch, mich auf Anordnung bei der Berichterstattung etwas kürzer zu fassen, die Zweite! Versuch, Mission Aufstieg in die Tat umzusetzen, die Erste! 

Am gestrigen Sonntag empfing die 1. Mannschaft der SGA leicht dezimiert bei subtropischen Temperaturen eine motivierte Reserve der TSG Wilhelmshöhe zum Start der Kreisliga A in die Saison 2021/22. Ohne die verletzten Hoffmann, Rumpf, Seidel und Steube versuchte man trotzdem von der ersten Minute an Dominanz auszustrahlen, was innerhalb von zwei Dritteln des Platzes auch bestes gelang. Denn die SG begann dominant, jedoch ohne die notwendige Konsequenz im letzten Drittel. Die Anfangsphase war sowohl geprägt von langen Bällen auf die Außenbahn, wo es letztlich an Tempo fehlte, als auch von ungenauen, halbherzig halbhoch gespielten Bällen aus dem Zentrum in die Spitze, die die gut sortierte Defensive der TSG nicht aus der Ruhe bringen konnten. Vieles erinnerte lange Zeit an Pensionär Rüdiger an der Kasse vom Norma, der über einen schier endlos wirkenden Zeitraum versucht, die 16,38€ mit Bargeld in Form des unüberschaubaren Münzhaufens aus den Untiefen seines Kunstlederportemonnaies zu bezahlen, welches seiner Zeit ebenfalls exakt passend mit Füchsen am Strandcafé auf Hallig Hooge erstanden wurde. Einsatz und Mühe in allen Ehren, aber Aufwand und Ertrag stimmen hier einfach nicht überein. Doch in Minute 33 dann die Erlösung: "Mit Karte bitte!" Pass von außen auf Thöne, der sich halbrechts ca. 35 Meter vor dem Wilhelmshöher Tor kurz drehte und den startenden Gellner sah. Einen geschnickten Ball später tauchte Gellner frei vor dem Tor auf, lupfte den Flugball direkt über den herauseilenden Gästekeeper und nickte das Leder mit Hilfe seines Resthaares gekonnt in die Maschen. 1:0 für die SGA!


Wer meinte, dass die SG nun euphorisiert von Gellners Tor in Konsequenz verfällt, den belehrten sie eines besseren. Ob per Distanzschuss aus dem Halbfeld, oder nach Freistößen von Thöne und Henkel, Ahnatal blieb erschreckend ungefährlich und den zahlreich erschienenen Zuschauern einiges schuldig. Torchancen der TSG Reserve hätte ich an dieser Stelle auch erwähnen wollen, doch die gab es schlichtweg nicht. Aus zwei bis drei aussichtsreichen Kontermöglichkeiten, die sich aus Ahnataler Fehlern im Aufbauspiel ergaben, konnten die Wilhelmshöher kein Kapital schlagen. 

Für Halbzeit zwei nahm man sich dann einiges vor und in der Tat, man begann zunächst deutlich zielstrebiger! Nach einem Fehler im Aufbauspiel der TSG in Minute 47 eroberte Gellner den Ball und schickte sofort den startenden Thöne steil, der halblinks im Sechzehner deutlich verzog. Kurze Zeit später prüfte zunächst Gellner, dann Wilke den Gästekeeper, ehe Thöne per Freistoß erneut verzog. An dieser Stelle eine Warnung: Sollte jemand in den kommenden Tagen nachts vor dem Spiegel drei Mal "Niclas Thöne" sagen, taucht er vor eurem Scheunentor auf, ballert einen Ball über das Gehöft und erlegt damit ein Brahma-Huhn. Oder in Koblenz stirbt 'ne Nonne an Verstopfung. Meiner Meinung nach wäre beides nicht erstrebenswert... naja weiter im Text: Mittlerweile merkte man beiden Mannschaften an, dass ihnen die Hitze zu schaffen machte. Da kam es sehr gelegen, dass der Scheidsrichter ein ums andere Mal das Spiel unnötig unterbrach und für Verschnaufpausen sorgte. Bei angenehmen 15 Grad hätte das sicherlich zu mehr Diskussionen geführt, doch so konnte sich jeder Spieler die Luft sparen. Spielertrainer Schreiber brachte nun erst Josephs und Luhmann, wenig später dann noch Hegmann ins Spiel. Allesamt laufstarke Spieler, um das an eine neue Staffel von The Walking Dead erinnernde Offensivspiel der SGA zu beleben. Doch Wilhelmshöhe stand bei aller Harmlosigkeit in der Offensive defensiv stabil, sodass sich Ahnatal bei weiteren Angriffsversuchen die Zähne ausbiss. 


In Minute 84 dann die Erlösung für die Vereinigten. Ausgangspunkt war Spielertrainer Schreiber, der einen Angriff von Wilhelmshöhe gekonnt entschärfen konnte. Gegen einen nun aufgerückten Gegner machte Schreiber das Spiel nun schnell. "Niiiiiclaaas", rief er in Richtung Thöne und spielte den Ball dann gewitzt per Abstoß bis in die gegnerische Hälfte auf Gellner. Der machte, was er am besten kann: Behauptete den Ball gegen seinen Gegenspieler, verlor die Kontrolle und holte sie sich dann wieder. Gellner am Steuer der Titanic, und wir hätten einen DiCaprio-Film weniger. Und trotzdem wäre die Überfahrt aufregend gewesen! Auf jeden Fall behauptete Kapitän Gellner die Kugel, nur um sie im richtigen Moment an den heraneilenden Eisberg Hegmann zu übergeben. Der tauchte dadurch frei vor Gästetorwart Acikgöz auf, bleib eiskalt und brachte der SG mit seinem 2:0 den ersten Saisonsieg der Saison! 


Nachdem die letzten Minuten dann nur noch so vor sich hinplätscherten, pfiff der Schiedsrichter das Spiel pünktlich nach 90 Minuten ab. Erschöpfung und Freude waren groß, auch wenn seinen eigenen Erwartungen heute spielerisch nicht gerecht wurde. Am Ende zählt das Ergebnis, und auf die weiße Weste lässt sich sich aufbauen. Defensiv überzeugend, offensiv ausbaufähig! Daran gilt es am nächsten Sonntag zu arbeiten, wenn man zur Reserve von Olympia Kassel reist. Bis dahin wünscht die SGA seinen Anhängern einen angenehme Woche und den zahlreichen Verletzten eine rasche Genesung!

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26.10.20

SBV 07 Kassel

SGA

2:3

Schreie im Forst. Klingt wie ein neues Buch von Sebastian Fitzek, meint aber den 10. Spieltag der Kreisliga A2 Kassel. "Oben bei de Trüffelschweine" empfing der Tabellenführer SVB 07 Kassel unsere auf Platz 2 lauernde SGA in Bettenhausen zum Gigantengipfel zwischen den einzigen ungeschlagenen Teams der Liga. Ungeschlagen? Das sollte nach der Partie nur noch eine Mannschaft sein! 

Ich könnte den gesamten Bericht den Platzverhältnissen des Waldsportplatzes Fasanenweg in Kassel-Bettenhauden widmen, doch bei verregneten Wetterverhältnissen draußen, einem verbrannten Toast drinnen und dem Fehlen von Vanessa Blumenhagen und Fakten-Fenske im Sat 1 Frühstücksfernsehen ist meine Laune eh schon im Keller. Eins sei dazu jedoch gesagt: Einem Spitzenspiel war dieses Geläuf, bestehende aus 35 unterschiedlichen Moosarten, akribisch gepflegt von 3 ansässigen Maulwurfgroßfamilien, die die Hanglage gegen Ende Mai zum Weinanbau nutzen, definitiv unwürdig. Jetzt hab ich mich doch in dem Thema verloren. Egal! Schiedrichter Diaz, seiner Funktion entsprechend im Fitzek-Buch als "Thrillerpfeife" erwähnt, pfiff das bis dahin ausgeglichene Spiel pünktlich um 15 Uhr an. 


Die zahlreich angereisten Ahnatal-Anhänger sahen von Beginn an Hochgeschwindigkeitsfußball von beiden Mannschaften, der ein klares Argument gegen das geplante Tempolimit liefert. "Freies Spiel für freie Fußballer!" Nimm das, Habeck! Und so kam es, dass die SG Ahnatal bereits in Minute 2 die Führung erzielen konnte. Nach kluger Seitenverlagerung gegen einen aufgerückten Gegner legte Henkel den Ball von rechts durch die Gasse in den Lauf von Fütterer, der seinen Gegenspieler auf Distanz halten konnte und dann aus 12 Metern am Torwart vorbei ins linke Toreck vollstreckte. 


Ahnatal versuchte in der Folge, weiter nach vorne zu spielen und die Führung auszubauen, was gegen ein Team wie SBV, die ihre Stärke klar in der Offensive haben, natürlich risikobehaftet war. So führte ein Fehlpass im Aufbauspiel in der 10. Minute zu einem Konter der Gastgeber, in dessen Folge der Ball bei Kanat landete, der ca. 25 Meter vor dem Tor sträflich unbedrängt für die Ballannahme ungefähr die Schwangerschaft einer Sumatra-Elefantenkuh Zeit hatte und dann klug in den Lauf von Kanat lupfte, der frei vor Schreiber zum Ausgleich vollendete.

 
Die beiden frühen Tore beider Mannschaften sorgten für eine Stimmung auf und neben dem Platz, die der Ausgangslage des Spiels würdig war. Ähnlich wie mein morgendliches Fruchtmüsli hatte Schiedsrichter Diaz daran auch einen Bärenanteil, denn er ließ die körperlich intensiv, jedoch hauptsächlich fair geführte Partie und ihre Zweikämpfe weitestgehend laufen und erhielt so den von außen höchst ansehnlichen Spitzenspielcharakter des Spiels.

 

Natürlich lassen sich in einem solchen Spiel auch Fouls nicht vollends vermeiden. Bei einem Eckball für die SG rang ein SBV-Verteidiger Max Gellner in einer Art körperlichen Bewerbungsschreiben an Vince McMahon nieder, sodass der Schiedsrichter keine Wahl hatte, als auf den Punkt zu zeigen. Dies führte zu reichlich Diskussionsbedarf bei den Spielern von SBV, die sich entsprechend um den in neongelbes Gewand gefüllten Spielleiter versammelten. Die Folge des Wortgefechtes war die gelb-rote Karte für Kanat, wobei es sich weder um den Vorbereiter zum 1:1, noch um den Vollstrecker zu eben diesem handelte, sondern um den Verteidiger Kanat.

 

Der Grund für den Platzverweis war von außen nicht ersichtlich, muss aber aus einer verbalen Entgleisung resultiert haben. Kapitän Rumpf ließ sich von alledem nicht aus der Ruhe bringen und vollstreckte zum viel umjubelten Führungstreffer in die linke Torecke. Passend dazu zeigt das Frühstückfernsehen gerade den Corgi Wallace, der beim Spaziergang einfach jeden Artgenossen umarmt. Herzergreifende Bilder, und dann noch dieser kleine Hund. Einfach Toll!
Trotz der Ahnataler Führung und der personellen Unterzahl von SBV bleib es weiterhin eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Erst köpfte der emsig agierende Gellner den Ball an die Latte des SBV-Tores, dann schoss Karat den Ball freistehend aus 5 Metern am SGA-Tor vorbei. Das Resultat blieb also für beide Teams dasselbe: Halbzeit! 

Ohne Veränderungen beim Personal und Einsatzwillen ging die SGA dann in Hälfte 2, in der man sich nun ein klaren Großchencenplus erarbeiten konnte. So konnte Gellner einen langen Ball über die rechte Seite erlaufen und im Rahmen seiner Möglichkeiten mit Tempo nach innen ziehen. Nachdem er gekonnt den Torwart stehen ließ, scheiterte er jedoch am kurz vor der Torlinie postierten Verteidiger. Doch der Ball kam wieder zu Gellner, der nochmals mit links abzog, dann jedoch wieder in Burgstallermanier am Verteidiger scheiterte. Ich weiß nicht, wie ich den Stimmungsbogen hier in schriftform weiter spannen soll, aber der Ball landete nun abgeprallt links vor dem Tor bei Fütterer, der freistehend vor dem leeren Tor nur noch einschieben musste. Doch nun konjugierte sich die Katastrophe wie folgt: fest, fester, drüber! Es blieb also beim 2:1 für Ahnatal, und trotz Chancenplus blieb SBV im Spiel. 


In Minute 57. dann die vermeintliche Erlösung: Konter SGA, Wilke spielt den Ball hoch über die Abwehrreihen des SBV in den Lauf von Gellner, der unbeirrt von der Situation zuvor die Ruhe behielt und links am Torwart vorbei ins kurze Eck vollstreckte.


SBV lief nun an, ohne sich die ganz großen Chancen herausarbeiten zu können. Das lag vor allem an der stark agierenden Viererkette der SGA, die sowohl in der Luft, als auch am Boden die Oberland behielten. Es war ein vom Kampf und Einsatz geprägtes Spiel, ohne die großen technischen oder spielerischen Glanzmomente.


In der 70. Minute entschied sich der sonst besonnen agierende Schiedsrichter Diaz, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld landete der Ball im Toraus der SGA. Während SGA Torwart Schreiber den Ball aus dem Toraus holte und der SBV geschlossen den Weg zur Mittellinie antrat, zeigte Diaz auf den Punkt. Er habe ein Halten im Strafraum wahrgenommen. Aller Verwunderung zum Trotz blieb er bei seiner Entscheidung, und so verwandelte Kanat souverän zum 2:3 Anschlusstreffer. 


Kurz zuvor hatte Schreiber Seidel und Thöne für Pelitsch und Henkel ins Spiel gebracht. Thöne, der nach langer Verletzungspause sein Saisondebüt gab, sollte mit Seidel gleich einem Skistock nochmal für Schwung sorgen, musste nach nur 6 Minuten jedoch wieder vom Platz. Die Verletzung war wieder aufgebrochen. Fazit: Nicht wirklich Skistock, eher Krücke. Das Verletzungspech scheint für Thöne nicht abzureißen. Für ihn kam Stark in die Partie.

 
Weil SBV nun alles nach vorne warf, um doch noch den Ausgleich zu erzielen, ergaben sich für Ahnatal immer wieder Möglichkeiten zu kontern. Kurz vor Schluss erlief Gellner erneut einen langen Ball an der rechten Außenbahn und zog nach innen, wo sich eine 4 gegen 1 Situation für Ahnatal ergab. Doch statt den Ball von der Grundlinie aus in den Rückraum zu geben, entschied sich Gellner für den Pass vors Tor, wo der einzig verbliebene Verteidiger klären konnte. SBV hatte in der Folge noch 2-3 Möglichkeiten per Distanzschuss, die Keeper Schreiber jedoch nicht weiter gefährlich werden konnten. 


So blieb es beim 2:3 Auswärtssieg für die Spielgemeinschaft aus Ahnatal, die dem SBV als erste Mannschaft Punkte abnehmen konnte und nun als einzig verbliebene Mannschaft der Kreisliga A2 ungeschlagen ist. Eine weitere, positive Nachricht erreichte die SGA nach Abpfiff aus Vellmar, wo der TSV gegen das vermeintlich konkurrenzlose Eintracht Vellmar im Derby mit 4:3 gewinnen konnte. Für die Tabellenführung reicht es für Ahnatal leider trotzdem nicht, da SBV mit einem Spiel mehr weiterhin zwei Punkte in Front liegt. 


Nächsten Sonntag empfängt unsere SG dann TSV Oberzwehren zum nächsten Heimspiel. Unser gemeinsames Ziel ist weiterhin lebendig, also unterstützt uns kommenden Sonntag bitte bei der nächsten Etappe! Bis Baldrian!

26.10.20

SSV 1951 KS

SGA II

2:4

Einen überzeugenden Sieg konnte unsere Zwote beim bisher ungeschlagenen SSV 1951 Kassel erzielen. Nachdem man die letzten beiden Spiele verloren hatte, war die klare Ansage, die Grundtugenden an den Tag zu legen.


Früh wurde diese Ansage auf die Probe gestellt, nach einer Flanke und einem anschließenden Getümmel im 16er ertönte die Pfeife von Schiedsrichter Tutulmaz. Den folgenden Elfmeter musste Janik Kleinhans aus dem eigenen Netz holen.


Angeführt von der erneut stark aufspielenden Leihgabe Olaf Sonnenschein, kam unser Team aber schnell wieder ins Spiel. Nachdem Ein-Mann-Pressingmaschine Sonnenschein den Rückpass auf den Torhüter erzwang, lief er geschickt durch und blockte den Abschlag des Keepers zum 1:1 ins Tor.


Von diesem Elan angesteckt wollte auch Torjäger Lucas Bockemühl seine Abschlussfähigkeiten unter Beweis stellen. Nach Steckpass von Sonnenschein verwandelte er kalt wie eine Hundeschnauze zur Führung für die SGA. Der Gastgeber sichtlich überraschend von der starken Gegenwehr unserer Mannschaft, ließ sich durch die beiden Tore komplett von ihrem Spiel abbringen.


Doch die Mannen in Türkis blieben eiskalt. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld spielt Jannik Wimmel sich per Doppelpass mit Lutz Eckhardt frei und versenkt die Kugel aus 25 Metern im Knick.


Fast schon Pause, doch unser Team weiter heiß. Abstoß Kleinhans, Sonnenschein verlängert, Eckhardt legt auf Bockemühl quer, 4:1.
Mit der klaren Führung im Rücken, ließ sich unsere Mannschaft tiefer fallen und wollte durch Konter den Spielstand erhöhen.Zunächst ertönte jedoch die Pfeife des Referees. Wieder zeigte er auf den Punkt und wieder musste Kleinhans hinter sich greifen.


Es sollte jedoch die einzige Chance des Gastgebers in Halbzeit 2 bleiben. 
Das es letztlich bei 4:2 aus unserer Sicht blieb, lag an der fahrlässigen Chancenverwertung unseres Teams. Weder Sonnenschein, noch Eckhardt trafen ihren stilvollen Flugkopfball.

Weiter geht es für unsere Zweite am nächsten Sonntag (01.11.) um 12:00 Uhr in Heckershausen gegen TSV Oberzwehren 2.

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18.10.20

SGA

BOSPORUS II

3:1

Trotz schwacher Leistung konnte die personell schwächelnde SGA vergangenen Sonntag den FC Bosporus II vor heimischer Kulisse mit 3:1 bezwingen.

Ohne die verletzten Bettinghausen, Möller und Maurer sowie die privat verhinderten Fütterer und Frank empfing man am Sonntag, dem 18.10.2020, die Reserve des FC Bosporus. Das Ziel war klar formuliert: Unter Einbindung der nach wie vor angeschlagenen und eher als Laienschauspieler auf der Bank fungierenden Kaderrückkehrer Thöne und Gellner wollte man den Gegner hoch pressen und zu Fehlern zwingen. Die Umsetzung des Matchplans schien jedoch ähnlich inkonsequent umgesetzt wie Impfempfehlungen für Kinder im Prenzlauer Berg.

 

So schien die vorderste Pressinglinie der SG stets zwischen „Gegnerischer Sechzehner“ und „Bratwurststand neben dem Vereinsheim“ zu variieren, was zu einer überschaubaren Anzahl an Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte führte. Apropos Bratwurststand: Hier schickte der Verein das Zweigestirn um die Holzliebhaber Wilke/ Thöne ins Rennen, meiner Meinung nach ein klares Signal an den vermutlich immer noch wedelnden Hobbygriller vom letzten Wochenende. Frei nach dem „Ein-Mal-nippen-ein-Mal-wenden“-Prinzip war im Handumdrehen jeder hungrige Zuschauer mit heimatnah hergestellter Bratwurst ausgestattet, sodass es nur eine Frage der Zeit zu seien scheint, bis die German Barbecue Association ein Angebot für das Duo unterbreitet.


Was die SG Ahnatal hier indes anbot, war nicht im Stile eines Aufstiegsaspiranten. Und so kam nicht das Heimteam, sondern der Gast zur ersten, guten Möglichkeit der Partie. Über die weit aufgerückte Viererkette hinweg wurde der Stürmer von Bosporus II auf die Reise geschickt, der das Spielgerät noch bis zum Sechzehner führte und dann aus halbrechter Position aufs Tor schoss. Mehr oder weniger geschlagen musste Keeper Schreiber zusehen, wie das Ball oben rechts ans Kreuzeck krachte. Was folgte war ein lautstarker Weckruf des Spielertrainers, dessen Wirkung jedoch schnell wieder verpuffen sollte. Zwar konnte man in der Folge immer mal wieder kurze Ballbesitzstaffetten in das Spiel einbauen, versäumte dann aber die nötige Spielverlagerung oder den sich bietenden Pass in die freie Gasse.

 

Stattdessen schien sich jeder Ahnataler Akteur berufen zu fühlen, den spielentscheidenen, tödlichen Pass spielen zu müssen, welcher in den meisten Fällen zu kurz geriet und in einem Konter für die Gäste mündete. Speziell das Mittelfeld, heute mit mehr Streuung „gesegnet“ als Timo Werner beim Bestellen einer Süß-Sauer-Soße für seine Nuggets, versäumte es, die nötige Ruhe ins Spiel zu bekommen. So kam man zwar mehr zufällig als geplant zu guten Möglichkeiten durch Luhmann und Seidel, doch auch unsere Stürmer konnten an diesem Tag nicht herausstechen und scheiterten jeweils am glänzend, wenn auch atypisch agierenden Gästekeeper.


Kurz vor der Pause legte sich dann Rumpf den Ball nach einem Foulspiel etwa 25 Meter zentral vor dem Tor zum Freistoß zurecht. Beim ersten Versuch scheiterte Rumpf noch an der Mauer, die den Ball jedoch in Person von Altherren-Veteran Hofmann irregulär mit der Hand abwehrte. So durfte Rumpf das Prozedere anschließend neun Meter näher am Tor wiederholen. Hofmann selbst schien davon nicht begeistert und verließ die Mauer in Richtung Ahnataler Seitenlinie, um sich von außen ein Bild über die Situation machen zu können. Die entstandene Lücke nutzte Rumpf und feuerte Richtung Tor. Den wuchtigen, aber unplatzierten Schuss konnte der Gästekeeper nur nach vorne abprallen lassen, wo Gelegenheitsabstauber Henkel den Ball ins leere Tor drückte. 1:0 für die SG, was gleichzeitig auch den Halbzeitstand bedeutete.


Spielertrainer Schreiber reagierte nun, brachte Wilke und Igor für Seidel und Schuh. Der positive Effekt blieb zunächst jedoch aus. Stattdessen kam Bosporus II zu Möglichkeiten. Hofmann, der aus dem Abwehrzentrum heraus nun eine Position nach vorne gerückt war und fortan als eine Art altgedienter Quarterback fungierte, spielte aus dem Fußgelenk einen Pass in den Lauf seines Stürmers, der freistehend vor Schreiber an jenem scheiterte. Die Arme gen Himmel gereckt sinnierte Hofmann anschließend, wo dieser Pass von ihm denn hergekommen sei. Im Stehen dargebrachte Ovationen und vereinzelnd erklingende „Messi“-Rufe ließen ihn wissen: Otto, das warst nur du allein!

 

Beflügelt von dieser Szene spielte Hofmann kurze Zeit später einen Freistoß aus ca. 40 Metern vor das Tor, fand sein Zeil, doch wieder scheiterte einer seiner Mannen am glänzend reagierenden Torwart Schreiber. Wieder reckte Hofmann seine Arme in Richtung des Schöpfers, diesmal jedoch begleitet von dem Ausruf: „Schreiber, du …“. Da ich davon ausgehe, dass auch Kinder meinen Bericht lesen, habe ich das böse Schimpfwort hier gekonnt abgeklärt durch 3 Punkte ersetzt. Kleiner Tipp: Wie einst Erik Meijer hat er ihn einen „Mixer mit Wej genannt“. Den schlechten, niederländischen Akzent denken Sie sich bitte selbst.


Nun bettelte man auch etwas um den Ausgleich, und das Frustrationslevel nahm mit jedem Fehlpass merklich zu. Selbst konnte man nur noch wenig gute Torchancen herausarbeiten. Zwar schaffte man es hin und wieder, den Ball gut auf die Außenbahnen zu spielen, konnte den Ball dann aber nicht gefährlich vor das gegnerische Tor bringen. Und so kam Bosporus zur nächsten, guten Möglichkeit. Nach einem Eckball orientierte sich die gesamte Ahnataler Hintermannschaft nur auf den ersten Pfosten, sodass zwei Bosporusspieler am zweiten Pfosten völlig freistanden. Einer von beiden stieg fünf Meter vor dem Tor hoch und setzte den Kopfball Millimeter am linken Pfosten vorbei. Da wäre Schreiber wohl geschlagen gewesen.


Schreiber wechselte nun ein drittes Mal. Für den defensiv soliden, offensiv jedoch kaum stattfindenden Stark kam Sonnenschein, für mich das größte deutsche Talent seit Michael Hoffmann von „Hoffmann und Hoffmann“, ins Spiel. Und der hatte sofort eine belebende Wirkung auf das Ahnataler Spiel. Nach gutem Doppelpass an der Mittellinie spielte er den Ball nach links auf den durchstartenden Luhmann und wurde dabei rüde abgeräumt. Der gut agierende Schiedsrichter Haj Nasr ließ den Vorteil jedoch laufen, sodass der Ball letztendlich zu Wilke kam, der in den Strafraum eindrang und nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Rumpf nahm sich dem fälligen Elfmeter an und versenkte ihn unhaltbar zum 2:0 im linken oberen Eck.


Dies schien den Widerstand der Gäste gebrochen zu haben. Ahnatal agierte nun durchaus souveräner, wenngleich die Präzision im Spiel nach vorne weiterhin zu wünschen übrigließ. Schreiber ließ erneut wechseln, und so kam Seidel erneut für Luhmann ins Spiel. Gellner und Thöne bleiben wie erwartet auf der Bank. Sie mussten an diesem Tag zwar keinen Oscar verleihen, gaben aber trotzdem eine glänzende Figur ab. Und nun möchte ich mich aufrichtig für dieses wirklich schlechte und vielleicht auch heimlich ausgeliehene Wortspiel entschuldigen und mit dem Spiel fortfahren, wie Fiesta-Besitzer… Seidel selbst war keine fünf Minuten auf das Feld zurückgekehrt, als Henkel einen Vorstoß über die rechte Seite wagte, sich technisch gut gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und überlegt nach innen gab, wo, na wer schon… Seidel völlig frei stand und das 3:0 und Saisontor Nummer 6 markierte.


Eine Unaufmerksamkeit sollte sich die SGA dann aber doch noch erlauben. Sonnenschein, eben von mir noch hochgelobt, brauchte im Aufbauspiel zu lange und verlor den Ball in der eigenen Hälfte. Da Rechtsverteidiger Wagner und die 8-er Wilke und Rumpf schon zu weit aufgerückt waren, ergab sich viel Platz für die Gäste und so reichte ein einfacher Steckpass, um frei vor Schreiber zu stehen und den Anschlusstreffer zu erzielen. Ahnatal verwaltete daraufhin das Spiel und brachte den nicht immer ungefährdeten Sieg über die Zeit.


Fazit: Nach einer der schwächsten Saisonleistungen bisher gelang es unserem Team trotzdem, die Serie von nun acht ungeschlagenen Spielen auszubauen und eine Ausgangslage zu schaffen, in der man mit einem Sieg am kommenden Sonntag beim Spitzenreiter SBV die Tabellenführung übernehmen kann. Für die nächste Woche besteht zudem berechtigte Hoffnung, dass mit Fütterer, Frank, Gellner und Thöne gleich vier Spieler zurückkehren, die dem Team gegen Bosporus merklich fehlten. Noch wichtiger für die Mannschaft ist, dass am kommenden Sonntag die Zuschauer so zahlreich wie zuletzt erscheinen und dem Spitzenspiel der Kreisliga A2 Heimspielcharakter für unsere Jungs verleihen. Also, bis nächste Woche! Nur die SGA!

18.10.20

SGA II

Waldau

2:3

Nach der Niederlage in der Vorwoche gegen die Zweitvertretung von Hermannia Kassel, konnte unsere Zwote auch am vergangenen Sonntag leider keine weiteren Punkte erzielen.
Der Start sollte jedoch zunächst sehr vielversprechend sein. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld erkennt Mevlüt Bas, dass der gegnerische Keeper ein paar Meter zu weit vor seinem Kasten steht und schlenzt sehenswert aus 30 Metern zum 1:0.


Fortan spielte jedoch lediglich der Gast. Durch pomadiges Abwehrverhalten und ungenauen Spielaufbau, zeigte unsere Elf allerdings auch sehr wenig Gegenwehr. Nachdem der starke Adrian Damm noch mehrmals den Ausgleich verhindern konnte, war auch er in Minute 29 geschlagen. Doch es kam noch dicker, nach katastrophalem Fehlpass von Jannik Wimmel, läuft der Gegner einen Konter aus dem Lehrbuch und erzielt die Führung.


Aus dem Nichts kommen unsere Mannen dann kurz vor dem Pausentee zum Ausgleich. Nach einem Freistoß schaltet Wimmel am schnellsten und verwandelt freistehend zum 2:2.
Sichtbar um mehr Kontrolle bemüht, besserte sich das Spiel aus Sicht der SGA in Halbzeit zwei. 
Hochkarätige Torchancen wurden jedoch fahrlässigerweise liegen gelassen. 


Und wie ist das so oft, wenn man die eigenen Chancen nicht macht? Der Gegner schlägt zu. Abermals kann der Gast nach einem Fehlpass kontern und schließt gekonnt ab. 
Jedes letzte Anrennen sollte nicht von Erfolg geprägt sein und so vergab Torjäger Lucas Bockemühl, quasi mit Abpfiff, die große Gelegenheit zum erneuten Ausgleich.
So verliert man am Ende wichtige Punkte, hat aber die vorderen Positionen weiter im Blick.

Weiter geht es für unsere Zweite am Sonntag (25.10.) um 15:00 Uhr in Wehlheiden gegen SSV 1951 Kassel.

11.10.20

HERMANNIA

SGA

0:2

Die SG Ahnatal bleibt auch im 7. Spiel der Saison ungeschlagen und hält Kontakt zum Spitzenreiter SBV 07 Kassel, den nach 8 Siegen in 8 Spielen nun auch der ahnungsloseste unter den A Klasse Experten als Mitfavorit auf den Thron ausgemacht haben dürfte. Der Star des Spiels beim FC Hermannia 09 Kassel, zu denen man ohne den weiterhin verletzten Thöne sowie den privat verhinderten Fütterer angereist war, war aber klar die Verteidigung!

Das Spiel startete aus Sicht unserer gastierenden Mannschaft munter, aber eher Sonntag-Morgen-Munter. Es ist ein "Ich-bin-um-7-das-erste-mal-wach-weil-mein-Nachbar-wieder-mal-die-Katze-würgt" - Munter. Im Prinzip ist man voll da, theoretisch leistungsfähig, aber man dreht sich doch lieber nochmal herum. Die SGA startete dominant, mit deutlichen Vorteilen in Sachen Ballbesitz, aber ohne die nötige Konsequenz im Spiel nach vorne. Man merkte der 11 von Spielertrainer Schreiber jedoch an, dass sie langsam in Fahrt kommt und aus vergangenen Spielen lernt. So wanderte der Ball ein ums andere Mal von links nach rechts durch die Kette, Pass auf die doppel-6 Pelitsch/ Stark, die anschließend den Ball wieder prallen ließen und man das Spiel wieder verlagerte. Mein Eindruck: Mehr Geschiebe als an einem weißrussischen Wahlabend. Zumindest für Ahnataler Spiel durchaus mal förderlich! 

Hin und wieder ließ man sich nach einem langen Ball dann doch auch mal in der Hälfte des Gegners blicken, gefährliche Strafraumszenen sollten zunächst jedoch wie Hefe im April Mangelware bleiben. Stattdessen schlich sich mit der Zeit der ein oder andere Schlendrian im Aufbauspiel ein, wodurch der Gegner, der hin und wieder zu pressen versuchte, zu guten Gelegenheiten eingeladen wurde. Zum einen fehlte es dem Heimteam in diesen Situation jedoch am nötigen Zug, sodass sich die Chancen im ersten Durchgang auf Distanzschüsse beschränken, zum anderen war da auch noch ein gewisser "Nikki" Frank, seines Zeichens linker Linksverteidiger in unserer Viererkette. Immer wieder stellte er den Körper klug zwischen Gegner und Ball, verteidigte nach hinten fehlerlos und bewies ein ums andere Mal seine Offensivqualitäten. Und als wären meine Worte nicht schon Auszeichnung genug, holte er sich nach rund 20 Minuten die höchste Auszeichnung beim Ahnataler Betreuerteam ab: Ein Pflaster für das in Strömen blutende Knie! Aaarrgh, das ist mein Mann! Und Knobeln kann der seit letzten Samstag auch noch!

In der Folge wurden die Offensivbemühungen der SG deutlicher. Nach 22 Minuten sah Josephs den rapide startenden Gellner und passte den Ball von der Mittellinie aus in die freie Gasse in Richtung rechtes Sechzehnereck. Mit dem ersten Kontakt spielte Gellner von dort aus den Querpass links vor das gegnerische Tor, wo Seidel knapp verpasste. Gellner musste den Platz anschließend humpelnd verlassen. Erste Diagnose: Zerrung. Für ihn kam Luhmann in die Partie, der, keine zehn Minuten auf dem Feld, der ersten Treffer bejubeln durfte. Über die linke Frank-Seite erlief Seidel einen Schnittstellenpass, umkurvte seinen Gegenspieler und sah den im Zentrum völlig frei stehenden Henkel. Was dann folgte, war der vermutlich harmloseste und ungenauste Querpass seit es Petar Pekarik gibt. "Armer Seidel", muss sich der Keeper von Hermannia gedacht haben, denn dieser ließ Seidels Gewaltroller in seine Richtung nur nach vorne abklatschen, wo Henkel eiskalt ins leere Tor vollstreckte. 1:0 Ahnatal nach 31 Minuten!

Mit der Führung in Rücken zeigte sich die SG Ahnatal aktiver, ohne sich jedoch weitere Hochkaräter herausspielen zu können. Ungenauigkeiten im letzten Drittel und eine nunmehr besser sortierte Hintermannschaft der Gastgeber ließen wenig Spannung zu. Glück für mich, denn so konnte ich meine Aufmerksamkeit hin und wieder dem Herrn auf dem Balkon im 2 OG. nordwestlich des Kunstrasenplatzes schenken, der wild-wedelnd versuchte, seinen Grill in Gang zu bekommen. Doch, ähnlich wie bei den folgenden Angriffen der SG, blieb es zunächst bei dem Versuch. Und so unterbrach der souverän vom Mittelkreis aus leitende Schiedsrichter Pfetzing die Partie pünktlich nach 45 Minuten.

Nach der Pause merkte man beiden Mannschaften an, dass sie das Spiel nun an sich reißen wollten. Doch dies gelang zunächst der Ahnataler 11 um den erkrankt angetretenen Captain Rumpf, der seine Mannen immer wieder lautstark ordnete und rasch die erste, gute Gelegenheit des zweiten Durchgangs einläutete: Seinen langen Ball auf die linke Außenbahn ersprintete Seidel kurz vor dem Toraus, legte ihn sich zurecht und spielte nach innen. Zunächst noch vom herauseilenden Keeper abgewehrt, fand sein zweiter Ball den völlig frei vor dem leeren Tor stehenden Henkel, der den Ball stoppte und "Oh, Rauch!" Der Mann am Balkongrill schien einen ersten Etappenerfolg erzielt zu haben. Man kann sich nur vorstellen, wie Frau und Kinder hungrig am Wohnzimmertisch sitzen und nach der Fettpeitsche vom Rost verlangen, bei jedem Blick durch die Balkontür aber nur den verzweifelten Ehemann wahrnehmen, der seit nunmehr 25 Minuten mit einem Adidas-Schuhkartondeckel auf den Grill einwedelt. Den Druck auf den Schultern des Hobbygrillmeisters konnte man nur erahnen.... nicht so Henkel, der schien ihn wahrhaftig mitgefüht zu haben, denn er schoß 5 Meter vor der Torlinie stehend nur einen Verteidiger an. Und irgendwo bekam Mario Gomez in diesem Moment Schluckauf. Was Frank für mich ist, muss Henkel für Gomez sein. 

Da die Partie weiterhin offen war, ereilte einen bei jedem Angriff der Gastgeber das Gefühl, dass man die Partie doch aus der Hand geben könnte. Vor allem, weil keine 5 Minuten später Luhmann nach feinem Spielaufbau von Frank im 1 gegen 1 am Hermannia-Torhüter scheiterte. Und so kam Hermann zu Gelegenheiten. In Minute 72 flankte der linke Flügelspieler Hermannias in den Strafraum, wo der Ball zunächst per Kopf geklärt werden konnte. Doch der Ball landete wieder beim Gegner, der halbrechts an der Strafraumkante die Lücke im Getümmel sah und ich Richtung linkes Toreck feuerte. Sah manch einer die Führung schon verspielt, hechtete Spielertrainer Schreiber in Richtung Pfosten, ignorierte im Flug sein Alter und parierte glänzend. So muss es aussehen, wenn er sein Kind, das zuvor aus der Badewanne abgehauen ist, gerade noch so mit dem Handtuch einfängt. Den Ball sicher in den Händen haltend leitete Schreiber dann sofort per seitlichem Hochabstoß den Konter ein und frottierte seiner Hintermannschaft anschließend noch gründlich den Kopf. Es soll sich ja auch niemand erkälten! Wichtig, gerade in dieser Zeit. 

Nun kam es zum Doppelwechsel bei Ahnatal. Für den erkälteten Rumpf und den Torschützen Henkel kamen Schuh und Haase in die Partie, die vom Ergebnis weiterhin komplett offen war. Doch Ahnatal gewann nun auch vermehrt die entscheidenden Zweikämpfe im Zentrum und wirkte so defensiv gefestigter. Vor allem Stark spitzelte mit seinen langen Beinen den Gegenspieler wiederholt die Bälle vom Fuß, spulte ein unglaubliches Laufpensum ab und nikkifrankte sich fortan durchs Mittelfeld. 

Durch Schuh nach Flanke Haase und Wagner per Freistoß ergaben sich weitere gute Möglichkeiten, doch Ahnatal verpasste es, den Deckel auf die Partie zu machen. 

Bis zur Minute 81! Josephs marschierte mit dem Ball rechts-außen an der Mittellinie, spielte dort einen Doppelpass mit Schuh und marschierte weiter. Nachdem er am Sechzehnereck noch einen Gegenspieler ins Leere schickte, gab er von der Grundlinie aus nach innen, wo Haase, absolut unüblich für diese Uhrzeit, die Beine breitmachte und den Ball lässig zu dem am 2. Pfosten bereitstehenden Luhmann durchließ. Dieser blieb von Haases anrüchiger Geste unbeeindruckt und vollstreckte am Torwart des Gastgeber vorbei ins Tor. 

2:0, Deckel drauf, Messe gelesen. Das schien nun auch der Gastgeber zu denken. Hatte Hermannia zuvor noch leidenschaftlich, wenn auch an diesem Tag erfolglos, nach vorne gespielt und über weite Strecken durchaus mitgehalten, stellte sie nun die Angriffsbemühungen weitestgehend ein. Und so blieb es auch nach 90 Minuten beim 2:0. Wenn auch in Teilen etwas unsauber, hat man gegen einen guten Gegner vor allem defensiv durchaus überzeugen können. Darauf gilt es nun aufzubauen. Wir wünschen den Gastgebern viel Erfolg im weiteren Saisonverlauf und dem Grillmeister mit Balkon zum Nordstadtstadion geduldige Mitesser. Bis dahin, Ahoi!

07.10.20

Fasanenhof

SGA II

1:6

Nachdem unsere Zweite am vergangenen Samstag gegen Olympia Kassel 3 mit 5:1 den bisher höchsten Saisonsieg feiern konnte, stand bereits vier Tage später das nächste Spiel an. Gegner diesmal die Zweitvertretung von Fasanenhof.


Der Anpfiff war noch gar nicht gänzlich verstummt, da führte unsere Elf bereits mit 1:0. Nach Freistoßflanke von Jannik Wimmel, konnte Robin Luhmann am langen Pfosten unbedrängt einschieben. Wer nun ein spannendes Spiel erwartet hatte, wurde enttäuscht. Mit griffigem Pressing gelang es unserer Gastmannschaft den Gegner vor große Probleme zu stellen. Folgerichtig erhöhten Leihgabe Neo Fütterer und erneut Robin Luhmann den Spielstand bereits nach 23 Minuten auf 3:0 aus unserer Sicht.

 

Auch Torjäger Lucas Bockemühl ließ sich nicht zweimal bitten und traf nach einem Eckball zum zwischenzeitlichen 0:4. Der Gastgeber, nun sichtbar weniger motiviert, blieb jedoch bei ihrem Ansatz das Spiel von hinten aufzubauen. Nur eine Aufbausituation später steht es 0:5. Der vorangegangenen Angriff kann exemplarisch für die 1.Halbzeit genommen werden. Ballgewinn durch Jonas Linke, Pass auf den Flügel zu Lutz Eckhardt, Steilpass in den 16er, wo Lucas Bockemühl lediglich auf Jannik Wimmel querlegen muss, Tor.


In Halbzeit 2 ändert sich primär eigentlich nur eine Sache an oben beschriebenem Schema, der letzte Punkt, das Tor, wird nicht gemacht. So steht am Ende nach einer Unachtsamkeit in der Defensive und einem schönen zweiten Treffer von Neo Fütterer ein verdienter 6:1 Endstand.


Mit Anschluss an die Tabellenspitze geht es für unsere Jungs am Sonntag den 11.10. um 15:30 gegen Hermania Kassel 2 weiter.

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03.10.20

SGA

Simmershausen

7:0

Mit einem Kantersieg setzt die SG Ahnatal das erste, richtige Ausrufezeichen der Saison 2020/2021 und schickt die Mannschaft des VFL Simmershausen mit 7 Gegentoren im Gepäck auf die Heimreise.

Bei nass-kaltem Oktoberwetter empfing die SG Ahnatal am vergangenen Samstag die Gäste aus dem Fuldataler Vorort Simmershausen, und wieder war die Ausgangslage vor Spielbeginn klar. Ahnatal, ungeschlagen und mit Platz 3 in der Tabelle als klarer Favorit des Spiels gehandelt, wollte gegen Simmershausen, mit 0 Punkten und der roten Laterne in der Hand, nichts anbrennen lassen und das Schlusslicht nach 90 Minuten als Abstiegsgespenst mit schwachem Nervenkostüm in die kommende Halloweensaison entlassen.

Und so begann das Spiel, wie das Curry meines Lieblingsthailänders nahe des Leipziger Platzes: Mit ordentlich Pfeffer drin! Ahnatal machte Druck und konnte gleich in Minute 2 die frühe Führung erzielen. Ein langer Ball von Rumpf aus der eigenen Hälfte konnte von den aufgerückten Abwehrreihen des Gegners nicht mehr abgefangen werden, wodurch Seidel frei vor dem Torwart stehend überlegt vollenden konnte. 

In der Folge merkte man der Heimmannschaft an, dass sich diese frühe Führung positiv auf das etwas verlorengegangene Selbstbewusstsein auswirkte. Zeigte man in den letzten Spielen immer wieder Unsicherheiten im Aufbauspiel, konnte man die wenigen Zuschauer nun davon überzeugen, dass man durchaus in der Lage ist, dominant und sicher nach vorne zu spielen. Apropos wenig Zuschauer: So spärlich war ein Ahnataler Heimspiel seit der Konkurrenzveranstaltung von Ausbilder Schmidt im Bürgersaal Weimar nicht mehr besucht. Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt ihre Spiele zwar auch ohne, aber uns würde etwas Heimspielathmosphäre wirklich gut tun. Daher der Appell, frei nach Ausbilder Schmidt: "Kommt vorbei ihr Luschen!"

Weiter im Text: Lobe ich eben noch die gezeigte Sicherheit im Aufbauspiel, so muss man ebenfalls feststellen, dass sich diese nicht vollends bis zu unseren Stürmern herumgesprochen hatte. Viele, gut aufgebaute Angriffe konnten wegen zu einfachen Ballverlusten in der Spitze nicht zuende gebracht werden. So auch zunächst in Minute 32, als ein Ball wieder einmal nicht behauptet und so von der gegnerischen Hintermannschaft abgefangen werden konnte. Diese konnte allerdings nicht entscheidend klären, wodurch der Ball wieder bei dem bis dahin etwas glücklos agierenden Gellner landete. Und als habe er allen zeigen wollen, wie unendlich wütend ihn dieser Umstand machte, drosch er das Leder mit voller Wucht aus 20 Metern in Richtung Simmershäuser Tor. Unglücklich abgefälscht wurde der Schuss zur Bogenlampe, die sich glücklich hinter dem verdutzen Gästekeeper zum 2:0 ins Tor senkte. 

Lediglich 5 Minuten später konnten die SG Anhänger erneut einen Treffer bejubeln. Nach einem Foulspiel des Gegners legte sich Rumpf den Ball ca. 35 Meter vor dem Tor zurecht. Entschlossen wählte er einen weiten Anlauf. Einen sehr weiten Anlauf. Wie einst Lisa aus der 2b beim Weitsprung, die die ganze Tartanfläche vor der Sandgrube ausnutzte und mit wehenden Haaren losflitzte, nur um dann völlig sinnbefreit vor ihr abzubrechen und aus dem Stand zu springen. "1,06 Meter", konstatierte Frau Germandi humorlos... aber zurück zu Rumpf. Der stoppte nicht ab, sondern brachte nach seinem Lisa-Anlauf die gesamte gesammelte Energie in das Spielgerät. Wie an der Schnur gezogen flog der Ball in das rechte obere Toreck und ließ dem Gästekeeper, welcher vergeblich in Richtung Einschlag geflogen war, keine Chance. 

Mit dem 3:0 ging es dann auch in die Pause, in der Coach Schreiber wohl die richtigen Worte fand. Hatte man zuletzt gegen Ihringshausen noch eine 3:0 Halbzeitführung verspielt, zeigte man sich diesmal nach der Halbzeit hungriger und gewillt, die Führung auszubauen. Gerade einmal 5 Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich Henkel auf der rechten Außenbahn durch und flankte nach innen, wo Gellner zunächst carsten-janckeresque hochstieg, dann aber in der Luft durch einen Rempler des Verteidigers zu Fall gebracht wurde. Der souverän agierende Schiedsrichter Buchenau hatte keine Wahl und zeigte auf den Punkt. Captain Rumpf stellte sich der Verantwortung, wählte diesmal einen verhältnismäßigen Anlauf und verwandelte trocken zum 4:0 ins linke Eck.

In der Folge kam es für die Gäste aus Simmerhausen noch dicker, da sich ihr Torhüter ohne Fremdeinwirkung verletzte. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung! Für ihn hütete fortan ein Feldspieler das Tor.

Trainer Schreiber wechselte nun gleich drei mal. Für Gellner, Wilke und Josephs kamen Schuh, Haase und Fütterer ins Spiel. Letztgenannten brauchte nicht lange, um sich in den Spielbericht einzutragen. Leider nicht mit einem Tor, sondern weil er seinen Gegenspieler ansatzlos an der Mittellinie umarturovidalte. Auch der Versuch, dem Schiedrichter plausibel zu verstehen zu geben, dass er sowas nicht mit Absicht macht, änderte nichts an der gelben Karte, die Fütterer für sein Einsteigen sah.

Der Deckel schien nun drauf zu sein und die Angriffe der SG wurden zunehmend unsauberer. Statt nun Gegner und Ball laufen zu lassen, wurden vermehrt lange Bälle in die Spitze gespielt, was zu vielen einfachen Ballverlussten und wenig Ballbesitz führte. Da die Luft beim VFL aber auch nachgelassen hatte, ergaben sich trotzdem noch Möglichkeiten für die SG. So in Minute 83, als Fütterer den Ball im 16er klug behauptete und auf den heranstürmenden Obruschnik ablegte, der aus 16 Metern trocken unten rechts vollenden konnte. 

Gerade einmal 2 Minuten später stand erneut "Igor" Obruschnik im Mittelpunkt des Geschehens, als er einen Ball des Gegners in der eigenen Hälfte abfing, 3 Gegenspieler ausspielte und dann hoch auf den am linken Strafraumeck postierten Seidel flankte, der per Direktabnahme vorbei am herauseilenden Torwart der Gäste vollenden konnte. 

Den Schlusspunkt unter die Partie setzte dann erneut Seidel in der 88. Minute. Nach erfolgreichem Angriffspressing passte Fütterer auf Seidel, der aus 17 Metern präzise ins kurze Eck abschloss und so sein 5. Saisontor im 4. Spiel erzielte. 

Nach 90 Minuten beendete Buchenau dann die Partie. Erkenntnis des Spiels: Leider für die Zuschauer so spannend wie die Lektüre einer Staubsaugerbedienungsableitung, dennoch wichtig für das Selbstvertrauen der Truppe! Einen Gegner auch mal deutlich geschlagen und die Null gehalten zu haben, kann den nötigen Rückenwind für die kommenden Aufgaben liefern. Zumal man durch die 1:3 Heimniederlage von Eintracht Vellmar auf Tabellenplatz 2 springen konnte.

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30.09.20

SGA

Spielverein

3:1

Nach wie vor ungeschlagen, jedoch nicht gänzlich sorgenfrei schreitet unsere SG Ahnatal in der aktuellen Serie voran. 

Am vergangenen Mittwoch bekam man es auf der Stahlbergkampfbahn vor heimischer Kulisse mit dem Spielverein 06 Kassel zu tun. "Aufgrund der Tabellensituation eine lösbare Aufgabe", mutmaßte ein Großteil der Anwesenden, stand der Gast vor Spielbeginn doch mit 3 mageren Pünktchen eher am unteren Ende der Tabelle, während die SG weiterhin ungeschlagen Tuchfühlung zur Tabellenspitze bewahrte. Doch Spielverein war mit neuem Trainer, dem uns gut bekannten Toni Bravo, angereist, der sich keinesfalls nur hinten einigeln zu wollen schien.

Und so begann das Spiel aus Sicht der SG, wie das letzte Spiel endete: ohne klaren Spielaufbau und mit vielen langen Bällen in die Spitze. Beide Teams waren in den Anfangsminuten um Struktur bemüht, wobei es häufig bei dem Versuch blieb und Angriffe noch vor den jeweiligen Sechzehnern ihr Ende fanden. Positiv hervorzuheben ist, dass in dieser Phase die Umstellung von Trainer Schreiber von der 3er- hin zur 4er-Kette Früchte zu tragen schien. Ahnatal stand im Vergleich zu den vergangenen Wochen deutlich sicherer in den Abwehrreihen, was auch für mehr Sicherheit im Spiel nach vorne sorgen sollte. Doch es bleib bei vielen überhastetet und langen Pässen in die Spitze, die unsere Stürmer und Flügelspieler meist nicht erreichten oder verwerten konnten. 

Mit der ersten guten Kombination unserer Mannschaft über den Flügel sollte man jedoch gleich in Führung gehen. Nachdem ein erster Schussversuch in Minute 30 noch abgewehrt werden konnte, prallte der Ball in feinster Bogenlampen-Manier seitwärts zum rechten 5er-Eck, wo Gellner angerauscht kam und im Grätschen volley ins lange Eck vollstrecken konnte. Wie sagte einst Otto Rehhagel: "Quirrlig kannste nicht lernen!" Oder so ähnlich...

Infolgedessen hatten beide Teams jeweils 1-2 halbgare Möglichkeiten, verfehlten das gegnerische Tor jedoch deutlich. Und so traf das souveräne Ein-Mann-Schiedsrichtergespann um Herrn Sinning nach 45 Minuten die einzig richtige Entscheidung und pfiff zur Halbzeit.

Halbzeit 2 begann mit einem Wechsel bei der SG. Olli-Olaf "Ollicious" Sonnenschein kam für Henkel und besetzte fortan die Doppel-6 mit unserem Captain Rumpf. Auch wenn es weiterhin nicht die beste und strukturierteste Vorstellung unserer Manschaft war, konnte man sich nun zumindest mehr Tormöglichkeiten erarbeiten. Wurde zunächst Gellner nach guter Einzelleistung noch im allerletzten Moment per Grätsche am Einschieben gehindert, tankte sich kurz darauf Routinier Sonnenschein durch die Abwehrreihen bis vor das gegnerische Tor. Hatte der ein oder andere Zuschauer seine Stimmbänder für den kommenden Jubelschrei schon vorgewärmt, so musste er diesen jedoch eher als großen Seufzer aus dem Rachen schieben, denn Sonnenschein zeigte sich als guter Christ und vergab.

Und so kam es, dass Spielverein 06 in dieser Phase zustach: Der auffällig aktive Strätz wurde per Schnittstellenpass auf die weite Reise geschickt, ließ die gesamte SG-Hintermannschaft hinter sich, dem herauseilenden Keeper Schreiber keine Chance und ein süffisantes "Bravo" auf den Lippen seines neuen Coaches zurück!

Doch die SG ließ sich durch den Ausgleichstreffer nicht aus dem nur selten umgesetzten Konzept bringen und erzielte beinahe im Gegenzug (Minute  71) den erneuten Führungstreffer. Nach einem Pass von Rumpf taucht Fütterer frei vor dem Gästekeeper auf, wird zunächst durch die eigenen Beine, dann durch den Gegenspieler gestört und erzielt dann doch per Kopf die 2:1 Führung. 

Nun nahm die Intensität des Spiels zu. Beide Teams wurden in angenehmer Form aggressiver und kämpften um die Bälle im Mittelfeld. Sowohl Seidel im 1 gegen 1 mit dem Keeper, als auch Rumpf per Freistoß aus 20 Metern hatten gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen, scheiterten jedoch am famos reagierenden Torhüter des Spielverein 06. Die Gäste selbst blieben in der Folge eher ungefährlich, sodass die SG den Spielstand in der 88. Minute noch per Eigentor durch Ghimpu nach Steckpass Rumpf auf 3:1 hochschrauben konnten.

Als Schiedsrichter Sinning nach 90 Minuten das Spiel pünktlich beendete, überwog zunächst die Freude über die 3 Punkte und den Ausbau der ungeschlagenen Serie. Wirklich zufrieden wirkten Spieler und Zuschauer aber nicht, hinkt man doch zur Zeit den eigenen Erwartungen in Sachen Souveränität und Sicherheit hinterher. Es gilt, aus den erzielten Ergebnissen das nötige und verdiente Selbstvertrauen zu schöpfen und mit breiter Brust und Rückenwind in das Spiel am kommenden Samstag zu gehen, wenn die SG erneut auf der Stahlbergkampfbahn den VFL Simmershausen empfängt.

27.09.20

FORTUNA II

SGA

1:2

Mit einem Sieg kehrte die 1. Mannschaft vom
Hegelsberg zurück. Der Tabellenletzte stellte sich recht tief und überließ den Vereinigten zunächst den Ball, versuchte aber mit robustem Spiel nach Balgewinn selbst zum Abschluss zu kommen. Das Spiel der Ahnataler war sehr zäh und die Zuschauer bekamen eher Magerkost zu sehen. Wenn mal schnell gespielt wurde, wurde es gefährlich, doch zu mehr als dem 1:0 Pausenstand durch Max Gellner reichte es nicht. Auch in Halbzeit zwei das gleiche Bild - Ahnatal wirkte verkrampft und Fortuna wurde mutiger und mutiger. Nachdem Fabio Rumpf nach einer Stunde den Elfmeter zum 2:0 verwandelte, dachte jeder, nun fallen weitere Tore für die SG. Doch einige Hochkaräter wurden mal wieder teils fahrlässig vergeben und Fortuna konnte kurz vor Schluss verkürzen. Irgendwie retteten sich die Vereinigten über die Zeit, sollten aber zusehen, dass sie solchen Spiele bereits früher „den Deckel aufsetzen“.

27.09.20

OSC III

SGA II

1:1

Einen letztlich unverdienten Punktgewinn konnte unsere Zweite am vergangenen Sonntag beim OSC Vellmar 3 erreichen.
Von Beginn an, war unserer Mannschaft anzumerken, dass sie sich auf dem Kunstrasenuntergrund nicht wohl fühlte. So ergab sich ein Spiel mit vielen unnötigen Fehlpässen, was dem Spielfluss nicht hilfreich war.
Absolut verdient ging der Gastgeber nach einer Ecke mit 1:0 in Front, vorher gelang es der SGA mehrfach nicht, den Ball aus dem eigenen 16er zu bekommen.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff ergab sich die große Chance zum Ausgleich. Nach einem schönen Spielzug, ist Lucas Bockemühl lediglich per Foulspiel zu stoppen. Den folgenden Strafstoß von Yannik Pannenbäcker a.k.a. Luca Waldschmidt kann der OSC-Keeper allerdings entschärfen. 
In Halbzeit 2 ändert sich wenig am Spiel, der OSC drückend überlegen und mit deutlich ansehnlicherem Spiel, unsere Gästemannschaft bemüht in die Zweikämpfe zu kommen und zumindest Phasenweise die eigenen Stärken zu zeigen.
Als alle Zuschauer eigentlich schon mit dem 1:0 Endstand rechnen, schlägt die Zwote aber doch noch zu. Nach Schnittstellenpass von Jannik Wimmel erzielt Robin Luhmann mit seinem ersten Seniorentor den umjubelten Ausgleich. 

Weiter geht es für unsere Zweite am Samstag dem Tag der deutschen Einheit (03.10.) um 13:30 Uhr an der Rasenallee gegen Olympia Kassel 3.

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24.09.20

SGA II

Spielverein II

1:1

7 Tore, 2 Elfmeter und zwei komplett verschiedene Halbzeiten. 
Unsere Zweite kann mit dem zweiten Dreier der Saison ihren positiven Trend fortsetzen. Mit 4:3 besiegt man die Zweitvertretung von Spielverein Kassel letztlich verdient. 
Nachdem unsere Heimelf zunächst, analog zum Spiel gegen Ihringshausen 2, die ersten 30 Minuten komplett verschlief und durchaus verdient mit 0:2 zurücklag, spielte fortan lediglich die SGA.
Zunächst konnte die Leihgabe der 1.Mannschaft Olaf „Olli“ Sonnenschein noch vor der Pause auf 1:2 verkürzen, ehe er in Halbzeit nur regelwidrig im Strafraum vom Ball getrennt werden konnte.
Yannik Pannenbäcker verwandelte den Strafstoß sicher zum Ausgleich. 
Fortan spielte unsere Zweite sich Chance um Chance heraus, doch es brauchte ein wenig mithilfe des Gegners um in Führung zu gehen. Nach einer Flanke von Robin Luhmann kann der Torwart des Gastes den Ball nur noch vorne abwehren, wo Sonnenschein in klassischer Mittelstürmermanier zum einschieben bereit steht. 
Als SGA-2 Torjäger Lucas Bockemühl per Fernschuss auf 4:2 erhöht scheint das Spiel entschieden. 
Doch mehr oder weniger aus dem Nichts kommt der Gast zurück ins Spiel. Bei einer unglücklichen Verteidigungsaktion von Jonas Linke entscheidet der Schiedsrichter richtigerweise auf Elfmeter. Exakt wie auf der Gegenseite bleibt der Schütze eiskalt.
Bei diesem Spielstand sollte es dann auch bleiben. 
Mit nunmehr 7 Punkten nach 4 Spielen hat man die obersten Tabellenplätze fest im Blick.

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20.09.20

SGA

IHRINGSHAUSEN

3:3

Ein letztendlich unnötige Punkteteilung gab es für unsere SGA im dritten Heimspiel der Saison gegen den TSV Ihringshausen.  Wie im vorherigen Heimspiel an der Triftstraße bot das Spiel dem neutralen Fan einiges an Unterhaltungswert. 


In Halbzeit 1 zeigte sich unsere Heimelf hochüberlegen. Der Gast kam selten aus der eigenen Hälfte heraus und hatte wenig Ideen gegen das gut organisierte Pressing der SGA. 
Konsequenterweise führte unsere Heimelf zur Hälfte nach Toren von Gellner, Fütterer und Sonnenschein mit 3:0.


Was dann passiert ist rational schwer zu erklären. Durch höheres Pressing versuchte der Gast mehr Zugriff auf das Spielgeschehen zu bekommen. Dies zeigte sichtbar Wirkung und die SGA verlor nahezu komplett ihre Linie. Innerhalb von 9 Minuten drehte der Gast durch Tore von Dreyer, Can Das und Kolossa das Spiel. Das Anrennen der Heimelf in den letzten Minuten zeigte keine Wirkung und so bleiben am Ende eher zwei verlorene Punkte hängen.

Weiter geht es am Sonntag (27.09.) um 12:30 Uhr bei der Zweitvertretung von Fortuna Kassel.

  

20.09.20

SGA II

IHRINGSHS. II

2:1

Mit einem wichtigen „Dreier“ setzt unsere Zwote den Aufwärtstrend fort und kann bei sommerlichem Wetter den Gast von Ihringshausen 2 mit 2:1 schlagen.


Beginnen wir die Geschichte aber mal vom Anfang. Gegen den bisher spielerisch stärksten Gegner der Saison, taten sich unsere Jungs zunächst sehr schwer. Geordnetes Aufbauspiel war, genauso wie der nötige Biss in den Zweikämpfen, absolute Mangelware. Die Folge war, dass die man die Gegnerische Hälfte nur vom Aufwärmen kannte. Folgerichtig ging der Gast durch einen sehenswerten Fernschuss verdient in Führung. 


Scheinbar aus ihrem Tiefschlaf erwacht, zeigte unser Team als Reaktion ein ganz anderes Gesicht als noch in den ersten Minuten. Griffig in den Zweikämpfen, mutig im Spiel mit dem Ball und klar sowie laut in der gegenseitigen Kommunikation. Noch vor dem Pausentee gelang so der Ausgleich. Eine Flanke von Yannik Pannenbäcker konnte der gegnerische Verteidiger nur noch ins eigene Tor ablenken. 


Das Bild änderte sich auch in Halbzeit 2 nicht. Die SGA 2 weiter gut sortiert nutzte jede Schwäche des Gegners. So traf Lucas Bockemühl nach starker Balleroberung von Jonas Linke zur verdienten Führung. In den letzten Minuten entwickelte sich dann noch ein hitziges Spiel, in welchem der Gast vergeblich auf den Ausgleich drängte, und unser Team auf Konter lauerte.
Nach 90 Minuten steht ein am Ende verdienter Sieg zu Buche, der unsere Zwote auch in der Tabelle in angenehmere Gefilde bringt.

Weiter geht es für unsere Zweite mit einer „englischen Woche“ und den Spielen gegen Spielverein 2 am Donnerstag (24.09.) um 19 Uhr in Heckershausen sowie am Sonntag (27.09.) um 17 Uhr im Vellmar gegen OSC Vellmar 3.

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17.09.20

SGA

WILHELMSHÖHE II

2:1

Minimale Leistung bringt maximalen Ertrag. 


Das zweite Saisonspiel der SG Ahnatal in der Kreisliga A bringt den zweiten Sieg. Glücklicherweise ist es oft so, dass im Anschluss keiner mehr nach dem „wie“ fragt. Zu Gast hatte man am vergangenen Donnerstagabend die Zweitvertretung der TSG Wilhelmshöhe, die achtbar als Aufsteiger in die Saison gestartet sind, was sicherlich mit Trainerurgestein Knut Schröder zu tun hat. Die SG musste personell auf einige Spieler verzichten, war aber durchaus gewillt, auf dem furchtbar trockenen und harten Geläuf der Rasenallee den zahlreich erschienenen Zuschauern etwas zu bieten. Was dabei herauskam, war jedoch nicht viel mehr als Magerkost!

 

Der Gast ließ die Vereinigten oft den Ball zum Aufbau, stellte die Räume jedoch in Höhe der Mittellinie gut zu. Wenig Bewegung in den eigenen Reihen führte zu einem sehr behäbigen Aufbau und wenig explosiven Momenten. Die Lufthoheit lag stark bei den Gästen. So musste ein Zufallsprodukt herhalten, um in Führung zu gehen. Neo Fütterer tankt sich mit Glück durchs Mittelfeld und sein lang geschlagener Ball tippte vorm gegnerischen Innenverteidiger auf, sodass dieser ihn nicht mehr klären konnte. Tom Seidel war Nutznießer des ganzen und brachte die SG damit in Führung.

 

Weitere - teils fragwürdige - Abseitsentscheidungen brachte sie SG um zusätzliche Torchancen. Der Gast blieb schlussendlich immer gefährlich, wenngleich gute Abschlussmöglichkeiten nicht dabei waren. Dies änderte sich mit Beginn der 2. Halbzeit schlagartig, denn bereits in den ersten 5 Minuten war die Defensive um Spielertrainer André Schreiber im Tor ein ums andere mal gefordert. Zunächst noch mit etwas Glück, allerdings ließ man nach einer Ecke den Gegner sträflich frei, sodass dieser den Ausgleich erzielen konnte. Danach kam die SG wieder etwas besser ins Spiel und sowohl Max Gellner nach Schnittstellenpass von Marc Pelitsch als auch Lukas Hegmann und Tom Seidel ließen Chancen liegen.

 

Kurz vor Ende der Partie war man dann aber nochmals erfolgreich, Tom Seidel vollstreckte mit dem Rücken nach einer Ecke von Maurice Henkel. Somit steht zwar die optimale Punkteausbeute auf der Habenseite, man weiß aber auch, dass das spielerische Element schnell verbessert werden muss. 

16.09.20

DYNAMO WINDRAD II

SGA II

1:1

Nach der unfreiwilligen Pause am letzten Sonntag, konnte die Zweite im Spiel gegen Dynamo Windrad 2 den ersten Punkt der noch jungen Saison gewinnen.


Arbeits- und Verletzungsbedingt standen unserer Zwoten nur 13 Spieler, den Trainer eingeschlossen, zur Verfügung, was der Leistung aber keinen Abbruch tat.Auf einem durchaus schwer zu bespielenden Untergrund war beiden Teams anzumerken, dass Fehler zu vermeiden ein hohes Gut ist. Folge daraus war ein Spiel mit einigen langen Bällen.


Unser Team konnte aus diesen Bällen zunächst deutlich mehr Kapital schlagen und ging durchaus verdient durch das erste Tor von Lucas Bockemühl im Kreise der Senioren in Führung.
Weitere 100%-ige Chancen von Bockemühl und der Leihgabe aus der 1.Mannschaft Olaf Sonnenschein fanden ihren Weg nicht ins Netz.


Wie das so häufig ist, wenn man die eigenen Chancen nicht macht, dann schlägt der Gegner eiskalt zu. So konnte der Gastgeber mit der ersten Chance des Spiels ausgleichen.
In der Folge war Dynamo die klar bessere Mannschaft, am Ende steht aber eine aus SGA-Sicht unnötige Punkteteilung.

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05.09.20

SGA

Kasseler SV

4:3

Für den neutralen Fan, ein Fest, für jeden der es mit einem der beiden Teams hält, purer Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde. Mit Anpfiff begann eine chancenreiche Partie, bei der zunächst unsere Heimelf die besseren Chancen hatte, doch der Gast vom Kasseler SV zeigte sich gefährlich bei Fernschüssen. So kam es letztlich fast mit Ankündigung zum 0:1. Der Gast spielt über das Zentrum Hanack frei, der aus 25 Metern in den Knick vollendet.  Auch der nächste Torschuss der Gäste findet den Weg ins Tor, als nach einer Ecke Forster frei zum Kopfball kommt.


Auch nach der Pause lief es zunächst weiter nicht nach Plan und der Gast erhöhte nach einer Kombination über die rechte Seite auf 0:3.Doch dies war nur der Startschuss für eine Aufholjagd. Zunächst pfiff der Schiedsrichter den ersten Treffer der Vereinigten nach einem Foulspiel ab, doch nur wenige Momente später konnte Neo Fütterer den Anschlusstreffer erzielen.


Ab jetzt spielte lediglich das Heimteam und Ball um Ball flog in der Sechzehner des Kasseler SV. 
Nach einem Angriff über die rechte Seite, kommt Fütterer im Zentrum zum Abschluss und Gellner drückt den Ball zum 2:3 über die Linie. Gellner auch im weiteren Verlauf im Mittelpunkt des Spiels. Zunächst erzielt er mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze den Ausgleich und drei Minuten später ist er nur mit einem Foul zu stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelt Fabio Rumpf eiskalt zum umjubelten Siegtreffer. 


Nach einer kämpferisch erstklassigen Leistung stehen die ersten drei Punkten der Saison auf dem Konto der SGA.Weiter geht es am 17.09. gegen die Zweitvertretung aus Wilhelmshöhe.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem Spieltagssponsor Michael Thöne von der Tischlerei Thöne in Ahnatal.  Michael hat uns im Vorfeld großzügig bei der Anschaffung von über 40 Trainingsoutfits unterstützt. Ein grosser Dank geht auch an Frank Homburg von der Firma Gewe LagerTec für die Konstruktion des sehr gelungenen  Ballständers.

05.09.20

SGA II

Kasseler SV II

0:3

Das erste Saisonspiel der Zweiten von Neutrainer Chris Frey ging mit 3:0 verloren.
Das Heimteam war um Kontrolle bemüht und ließ den Ball lange geduldig durch die eigenen Reihen laufen, während der Gast von Kasseler SV 2 in der eigenen Hälfte kompakt verschob und auf Konter lauerte. Beiden Teams merkte man zunächst aber noch die lange Pflichtspielpause an und so waren Torchancen Mangelware.


Letztlich stellte sich der Plan der Gäste als passender heraus und so trafen sie direkt nach Wiederanpfiff nach einem Angriff über den Flügel, in dessen Folge der gegnerische Stürmer lediglich einschieben musste. Auch in der Folge blieb der Gast griffiger und konnte nach einer Ecke, sowie einem Konter den Endstand besorgen.


Für die Zweite geht es nächste Woche gegen Fasanenhof 2 vor allem darum mehr Torgefahr auszustrahlen und weiter als Team zusammen zu wachsen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem Spieltagssponsor Michael Thöne von der Tischlerei Thöne in Ahnatal.  Michael hat uns im Vorfeld großzügig bei der Anschaffung von über 40 Trainingsoutfits unterstützt. Ein grosser Dank geht auch an Frank Homburg von der Firma Gewe LagerTec für die Konstruktion des sehr gelungenen  Ballständers.

24.11.19

Olympia II

SGA

2:1

Zum letzten Spiel des Jahres 2019 reiste unsere 1. Mannschaft zum Sportplatz "Am Donarbrunnen", um dort gegen Olympia Kassel noch einmal die Schuhe zu schnüren. Die Marschrichtung war klar: ein Sieg sollte her und die tolle Leistung wie im Spiel gegen Nordshausen wiederholt werden. Auf dem holprigen Grün kam zu Anfang wenig Kombinationsfußball auf beiden Seiten zustande. Die SG bemühte sich, ihr Angriffsspiel aufzuziehen und Olympia Kassel konzentrierte sich vorerst auf die Defensive und gelegentliche Konterversuche. Bis zur 34. Minute hielt die Defensive des Gastgebers auch stand, ehe Lutz Eckhardt sehenswert auf Julian Josephs durchsteckte und dieser sein Team und die mitgereisten Fans durch das 1:0 jubeln liess. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel und so ging es mit der Führung der SG in die zweite Halbzeit. 

 

Das die letzten Wochen viel Kraft gekostet haben, zeigte sich im weiteren Spielverlauf, da die SG den Kleeblättern nun immer mehr Räume gewährte und den Gegner ins Spiel kommen liess. Folgerichtig nutzte Sebastian Rother von Olympia Kassel diese Freiheit mit dem Ausgleichstor in der 64. Minute. Eine Punkteteilung war zwar nicht vorgesehen, wäre zu diesem Zeitpunkt aber hinnehmbar gewesen. Leider wurde aus dem Punkt nichts, da es zwei Minuten vor Ende der Partie einen berechtigten Foulelfmeter für Olympia gab, den Dirk Wenzel sicher verwandelte. Für einen möglichen Sieg haben unsere Kicker an diesem Tag zu wenig investiert. Es bleibt aber zu sagen, dass die Einstellung stimmt und die Stimmung in der Mannschaft sehr gut ist. Somit überwintert die 1. Mannschaft auf Tabellenplatz 6 und wird im nächsten Jahr wieder voller Tatendrang angreifen. 

Allen Sponsoren, Gönnern und Fans danken wir für die Unterstützung neben dem Spielfeld und außerhalb der Sportplätze und wünschen an dieser Stelle eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Wir freuen uns, Euch beim Hallenturnier zwischen den Jahren in der Sporthalle an der Rasenallee begrüßen zu dürfen.

 

Autor: Chris Frey / SG Ahnatal

17.11.19

Nordshausen

SGA

3:1

Das Spitzenspiel am 17. November 2019 bestritten die SV Nordshausen und die SG Ahnatal. Aufgrund der letzten Wochen und der erfolgreich bestrittenen Spiele unserer ersten Garde hatten die mitgereisten Fans viel Hoffnung auf einen positiven Spielverlauf. Durch einen Distanzschuss, der von Trainer und Keeper André Schreiber unmöglich festgehalten werden konnte, ging Nordshausen in Front. Es dauerte nicht lange und die SGA hatte die richtige Antwort, drückte und presste im Mittelfeld, eroberte sich das Spielgerät und Lutz Eckhardt setzte Atze Wilke mit einem klugen Pass in Szene. Atze ließ dem Torwart keine Chance und schloss zum viel umjubelnden Ausgleich in die kurze Ecke ab. Die SGA war zurück im Spiel. Leider musste unsere Junggranate Neo Fütterer nach einem unabsichtlichen Tritt ins Gesicht verletzungsbedingt ausgewechselt werden. An dieser Stelle: "Gute Besserung, Neo!". 

 

Mit dem 1:1 in der 8. Spielminute waren alle Spieler sowie alle Mitgereisten voller Zuversicht, dass auswärts noch etwas zu holen ist. Die Hoffnung der Jungs von der Rasenallee wurde durch zwei weitere Gegentore in der 22. und 28. Minute je zu nichte gemacht. Sei es die Abstimmung bei einem Eckstoß gegen uns gewesen oder das schnelle Seitenwechselspiel der Nordshäuser und die starken Pressingaktionen. Die SGA hielt dennoch mit viel Druck und Leidenschaft dagegen und versuchte weiterhin, Nadelstiche in der Hälfte der Nordshäuser zu setzen. Letztlich blieb es beim 3:1 für den Spitzenreiter. 

 

Als Fazit lässt sich sagen, dass sich die SGA sehr teuer verkauft hat und die Kicker von Nordshausen froh waren, dass das Spiel zu Ende ist! Die Leistung stimmt und man muss sich trotz der Niederlage nichts nachsagen lassen! Trainer Schreiber sagte nach dem Spiel im Spielerkreis, dass er stolz auf die Leistung seiner Elf sein kann und das kann man aus Zuschauersicht nur bestätigen.

Autor: Chris Frey / SG Ahnatal

15.11.19

OSC Vellmar III

SGA II

7:0

Die dritte Mannschaft vom OSC Vellmar begrüßte die zweite Mannschaft aus Ahnatal zu einem Flutlichtspiel am Freitagabend. Bei dem Tabellen-Siebten wollte die Mannschaft aus Ahnatal den Negativtrend der letzten Wochen vergessen machen.


Kurz vor Spielbeginn musste der mit einer Verletzung angeschlagene Chris Frey kurzfristig ersetzt werden. Das übernahm Philipp Kistner. Die Zweitvertretung von Ahnatal agierte bis zur 26. Minute sehr konzentriert und ließ kaum Chancen zu. In der 27. Minute jedoch trafen die Gastgeber zum 1:0 und wenige Minuten später auch zum 2:0. Kurz darauf wechselte Trainer Szymanski den ebenfalls angeschlagenen Yannik Blume aus. Für Ihn kam Valerio Gelsomini auf den Platz. Jonas Krug machte in der 40. Minute Platz für Tobias Pösel. Mit 2:0 ging es in die Halbzeitpause und man sah in den Gesichtern, dass hier noch was gehen kann. Es kam jedoch anders als erwartet. 

 

Vellmar übte von nun an sehr viel Druck aus und somit gelang es ihnen innerhalb von 5 Minuten, weitere zwei Tore zu erzielen. Sichtlich geschockt musste Ahnatal II eingestehen, dass der Gegner viel mehr Luft und viel bessere Aktionen am und mit dem Ball hatte. Weitere drei Angriffsaktionen brachte Vellmar im Tor unter und somit stand es am Ende 7:0 für die Hausherren. 

 

Mit so einem Ergebnis hatte man vor dem Spiel nicht gerechnet. Für die „Zwote“ geht es nun in die Winterpause. Genug Zeit, um zu regenerieren und im Anschluss viel und intensiv zu trainieren, um alsbald aus dem Tabellenkeller herauszukommen.

 

Autor: Yannik Blume / SG Ahnatal

03.11.19

SGA

Spielverein KS

4:0

Im zweiten Heimspiel innerhalb von fünf Tagen empfing die 1. Mannschaft den Gast von den Drei Brücken, genauer den Spielverein 06 Kassel. Nach der guten Mannschaftsleistung vom Mittwoch und dem gewonnenen Punkt gegen den VfL Kassel sollte an diesem Sonntag wieder ein Sieg her. 

 

Im Vergleich zum Mittwoch wurde wieder auf Rasen gespielt. Die Wetterverhältnisse bis zum Sonntag haben das ohnehin schon schwer zu bespielende Geläufe noch herausfordernder gestaltet, was dem Spielverlauf aus Ahnataler Sicht jedoch keinen Abbruch tun sollte. So war Matthias Wilke, der vor einer Woche noch einige Chancen liegen ließ, der Tonangeber für den Sieg mit zwei sicher verwandelten Elfmetern aus der 38. und 49. Minute.

 

Mit der 2-Tore-Führung im Rücken brachte die Heimmannschaft ein gutes Spiel auf den Rasen und konnte durch die Tore von Patrick Obruschnik (57. Minute) und Maurice Haase (67. Minute) auf 4:0 erhöhen. Bis zum Schlusspfiff durch den sehr gut leitenden Unparteiischen ließ die SG nichts mehr anbrennen und so blieben die drei Punkte in Ahnatal! Am Sonntag, den 10.11.2019 gastiert die SG bei Hermannia Kassel im Nordstadtstadion. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.

 

Autor: Chris Frey / SG Ahnatal

03.11.19

SGA II

Nordshausen II

1:4

Wiedergutmachung stand auf dem Programm. Nach dem 11:0 bei AFC II wollte die Reserve von Ahnatal wieder zeigen, dass sie Fußball spielen kann. Auf schwierigem Geläuf gestaltete sich das Spiel nicht so wie erhofft. In der 8. Minute gelang es der 2. Mannschaft aus Nordshausen ein Kopfballtor nach einer Ecke zu erzielen. Mehrere Chancen von Ahnatal II fanden nicht den Weg ins Tor. Wie es im Fußball nun mal ist, wer die Chancen nicht nutzt bekommt die Gegentore und so war es in der 18. Minute auch mit dem 2:0 für die Gäste. 

 

Jonas Krug wurde verletzungsbedingt in der 34. Minute durch Jannik Wimmel ersetzt. Im weiteren Spielverlauf gelang es keiner der beiden Mannschaften ein Tor bis zur Halbzeitpause zu erzielen. Canice Uhl bekam nach Wiederanpfiff die Chance sich außerhalb des Kastens zu beweisen, für ihn verließ Benni Warminsky den Platz. Die Zweitvertretung von Ahnatal fand sehr gut ins Spiel und erarbeitete sich weitere Chancen, sodass in der 55. Minute ein Tor durch Michel Massner gelang. Spielertrainer Szymanski musste in der 63. Minute das Trikot überstreifen, da sich Nico Pannenbäcker verletzte. 

 

Der Reserve von Ahnatal fehlte in den letzten Minuten sowohl die Luft als auch die Kraft, weitere Tore zu erzielen und somit gelang es den Gästen in der 71. Minute und der 90. Minute, die Tore 3 und 4 zu erzielen. Leider hat es die Mannschaft von Mathias Szymanski nicht geschafft, Punkte gegen Nordshausen II einzufahren und somit dem Tabellenkeller zu entfliehen. In den nächsten Wochen muss dafür mehr getan werden.

 

Autor: Yannik Blume / SG Ahnatal

30.10.19

SGA

VFL II

1:1

Bei eisigen Temperaturen standen sich zwei Teams aus dem oberen Tabellendrittel gegenüber. Das Team von Andre Schreiber wollte nach dem Sieg über Oberzwehren die nächsten drei Punkte einfahren. Sowohl die SG Ahnatal als auch die Zweitvertretung vom VFL Kassel gingen mit starkem Personalmangel in dieses Spiel.

 

Auf einem hervorragend hergerichteten Hartplatz spielten beide Mannschaften ein ordentliches und sehr taktikbasiertes Spiel. Chancen auf beiden Seiten fanden nicht den Weg ins Tor und somit ging man in die Halbzeitpause. Zum Start der 2. Hälfte wurde Ole Eckhardt für den gesundheitlich angeschlagenen Florian Schuh eingewechselt. Die Reserve vom VFL Kassel fand sehr früh ins Spiel und ging in der 49. Minute mit 0:1 in Führung. Es folgten Chancen auf beiden Seiten und durch einen hervorragenden Pass von Niclas Frank traf Julian Josephs in der 68. Minute zum 1:1. Zu dem Zeitpunkt ein sehr verdientes Ausgleichstor.

 

Nach dem Gegentor gab es viele harte Zweikämpfe und man merkte, dass beide Mannschaften die drei Punkte erkämpfen wollten. Bis zum Ende passierte nichts mehr und man trennte sich mit einem 1:1. Am Sonntag, den 03.11 um 14:30 begrüßt die SGA den Spielverein 06 als ihren nächsten Gegner.

Autor: Yannik Blume / SG Ahnatal

27.10.19

OberzwehreN

SGA

1:2

Nach der Nullnummer vom vorherigen Heimspiel der 1. Mannschaft gegen den Kasseler SV sollte im Auswärtsspiel gegen den TSV 91 Oberzwehren wieder mehr Engagement und Leidenschaft das Spiel prägen. Diese Vorgabe zeigte sich auch auf dem Spielfeld, denn die SG war über 35 Minuten in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Allein die Chancenverwertung war zu kritisieren, weil 5 Hundertprozentige nicht im Netz des Gegners untergebracht werden konnten.

Oberzwehren machte es kurz vor der Halbzeitpause besser und ging mit der zweiten Chance des Spiels mit 1:0 in Führung. Von diesem Rückstand erholten sich unsere Männer jedoch schnell und zwangen Oberzwehren in Hälfte 2 noch mehr ihr Spiel auf. Folgerichtig konnte Lutz Eckhardt in der 68. Minuten den Ausgleich markieren und Neo Fütterer netzte in der 77. Minute sogar zur Führung und letztlich zum umjubelten Sieg der SGA ein. Beide Torschützen agierten damit als spielerische Vorbilder für Matze Wilke, der das Spiel gut und gern hätte allein entscheiden können. Das Glück im Abschluss war ihm an diesem Nachmittag jedoch einfach nicht hold.

 

Die drei Punkte sind aber das Fazit einer sehr ordentlichen Mannschaftsleistung und sollen am Mittwoch, den 30.10.2019 im Heimspiel gegen den VfL Kassel 2 nach Möglichkeit wieder eingefahren werden. Anpfiff ist um 19:00 Uhr auf dem Hartplatz in Ahnatal.

Autor: Chris Frey / SG Ahnatal

27.10.19

AFC Kassel II

SGA II

11:0

Spätestens nach dem Heimspiel unserer Reserve gegen den TSV 91 Oberzwehren II wussten Spieler, Trainer und Zuschauer, dass noch enorm viel Leben und Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit Leidenschaft und Kampf konnte man in einem teils hitzigen Spiel nach 90 Minuten drei wichtige Punkte auf der Habenseite verbuchen. Diesen Schwung galt es beim Auswärtsspiel gegen den AFC Kassel II auf den Waldauer Wiesen mitzunehmen. Dass das Spiel an diesem Tag jedoch völlig an der SG vorbeizog, zeigte sich bereits in der ersten Halbzeit, da man trotz einiger gute Passkombinationen dem Gegner immer hinterher lief und durch mehrere Unachtsamkeiten und Abstimmungsprobleme bis zum Halbzeitpfiff mit 6:0 für den AFC gestraft wurde.

 

Die Probleme der ersten Halbzeit konnten in Halbzeit Zwei etwas abgelegt werden. Die Grundbereitschaft, zu laufen und zu kämpfen, ließ sich jedoch nicht bei allen Spielern erkennen. In der Folge zerlegte der AFC die zweite Garde der SGA und legte bis zum Abpfiff noch 5 Treffer nach. Allein den Paraden von Hotte Kleinhans war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht höher ausgefallen ist. Unrühmliche Aktion in der 73. Minute waren die glatt roten Karten gegen Marcel Angersbach von der SGA und Vigan Sefa vom AFC Kassel wegen Tätlichkeiten untereinander.

 

An dieser Stelle sei noch zu sagen, dass man dieses Feuer besser in die eigene Leistung und die Mannschaft investiert hätte als durch solch einen Kurzschluss für enorme Hektik auf dem Platz zu sorgen, in einem Spiel, das bis dahin ruhig und fair verlaufen ist. Am 03.11.2019 hat die SGA II den SV Nordshausen II zu Gast. Anpfiff ist um 12:30 Uhr.

Autor: Chris Frey / SG Ahnatal

20.10.19

SGA

Kasseler SV

0:0

Am Sonntag, den 20.10.2019 gastierte der viertplatzierte Kasseler SV aus dem Kasseler Stadtteil Wehlheiden an der Stahlbergkampfbahn in Ahnatal. Nach der Spielabsage vom letzten Sonntag und intensiven Trainingseinheiten in der Woche wollte die Mannschaft von Trainer André Schreiber die nächsten drei Punkte einfahren. Dies gestaltete sich auf dem nassen und seifigen Rasen jedoch alles andere als einfach.

 

In der 1. Halbzeit brachte Matthias Wilke zweimal Gefahr vor das Gästetor. Beim ersten Versuch legte ihm Lukas Hegmann den Ball im Strafraum auf, der Schuss wurde jedoch abgeblockt. Auch im zweiten Versuch scheiterte unser Atze, diesmal per Kopfball. Trotz gefühlten 75% Ballbesitz für die SGA konnte kein Nutzen gezogen werden und über die Zeit neutralisierten sich beide Mannschaften, da die Kicker des Kasseler SV überwiegend tief standen und wenig anbrennen ließen. Verletzungsbedingt mussten Lukas Hegmann vor und Julian Josephs nach der Halbzeit ausgewechselt werden. Den Ersatz bildeten Lukas Möller und Lutz Eckhardt, die beide trotz Erkältung bereit standen und Einsatz zeigten. 


Letztlich blieb es nach 90 Minuten bei einem torlosen Unentschieden und der Punkteteilung. Allen Verletzten und erkrankten Spielern wünschen wir an dieser Stelle gute Genesung und für die gesamte Mannschaft hoffentlich 3 Punkte beim Auswärtsspiel am 27.10.2019 beim TSV Oberzwehren.

Autor: Chris Frey / SG Ahnatal

20.10.19

SGA II Oberzwehren II

3:2

Vor diesem Spiel war Oberzwehren II der Favorit, doch Ahnatals Reserve hatte etwas dagegen. Trainer Mathias Szymanski stellte seine Mannschaft richtig auf die Partie ein. Die Zweitvertretung von Ahnatal stand in den ersten Minuten sehr gut und baute auf die erfolgreiche Leistung des letzten Spiels auf. Nach Freistoß von Chris Frey köpfte Michel Massner den Ball sehenswert zum 1:0 ein.


Bis zur Halbzeit stand die Abwehr von Ahnatal bombenfest, der Ball lief gut und man merkte, dass die Mannschaft hochmotiviert war. Nach Anpfiff der zweiten Hälfte machte der Gegner aus Oberzwehren Druck und erzielte den Ausgleichstreffer zum 1:1 in der 50. Minute, da die Abstimmung nicht gestimmt hatte. Ahnatal fand nach dem Gegentor sehr gut wieder rein und Trainer Szymanski sorgte mit zwei Wechseln für frischen Wind. Tobi Pösel dribbelte durch die Abwehrkette und nagelte die Kugel unter die Latte zum 2:1.

 

Ein weiterer Wechsel tat Ahnatal sehr gut, da man viel Kraft investierte. In der 68. Minute schwächte sich Ahnatal II wieder einmal selbst, der Schiedsrichter entschied auf Gelb-Rot. Kräftezehrende 20 Minuten führten am Ende zum 2:2, ein Offensivfoul wurde in der Aktion nicht geahndet. Angestachelt, aber trotzdem mit großem Willen, wollte die 2. Mannschaft von Ahnatal die drei Punkte einfahren. Ahnatal holte in der 90. Minute einen Freistoß raus. Chris Frey ist der Spezialist für weite Freistöße und das zeigte er mit einem sensationellen Freistoß von der Mittellinie, der im linken oberen Knick landet. Das 3:2 war verdient, da die Reserve von Ahnatal bis zur 90. Minute gekämpft hat und trotz einem Mann weniger nie aufgegeben hat.

Autor: Yannik Blume / SG Ahnatal

13.10.19

Kasseler SV II

SGA II

2:2

Die zweite Mannschaft wollte nach diesem schwachen Saisonstart endlich zeigen, dass mehr in ihr steckt. Nach bisher 6  Spielen und nur 4 Punkten musste was passieren. Der Tag startete alles andere als gut, Trainer Matze Szymanski fiel krankheitsbedingt aus und somit musste Co-Trainer Warminsky übernehmen.

Ahnatals Reserve fand sehr früh ins Spiel und ging in der 4. Minute durch Neo Fütterer in Führung. Vorausgegangen war eine starke Balleroberung und ein Steilpass von Mevlut Bas. Nach einer hektischen Phase mit vielen Fouls und harten Zweikämpfen musste Ahnatal ab der 35. Minute zu Zehnt weiterspielen. Dadurch, dass die Defensive sehr gute Arbeit machte, konnte man das Ergebnis mit in die Halbzeitpause nehmen.

Wieder sehr früh gelang es der Mannschaft durch Michel Massner in der 48. Minute nach Flanke von Yannik Blume das 0:2 zu markieren. Nach und nach merkte man, dass ein Mann fehlte und so gab es nach Kontern Räume und dies nutzen die Gastgeber in der 68. Minute zum 1:2. Die Defensive war jetzt gefragt. Das Ziel war es, die 3 Punkte mitzunehmen. In der 82. Minute fiel das 2:2 durch einen Fehler im Aufbauspiel. Am Ende kann man sagen, dass die Punkteteilung gerecht war aber 3 Punkte durchaus verdient gewesen wären.

Autor: Yannik Blume / SG Ahnatal